ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik


Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

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Iran: Noch keine Entscheidung über Verhandlungen mit den USA

Der Iran prüft nach Aussage eines Sprechers Nachrichten, die durch Pakistan übermittelt wurden, hat aber noch keine Entscheidung über Verhandlungen mit den USA getroffen. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, wurde in staatlichen Medien mit den Worten zitiert, Teheran werte die Mitteilungen noch aus und sei "noch zu keinem Schluss gekommen". Er fügte hinzu, dass "der amerikanischen Seite keine Antwort gegeben wurde".

Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe gestiegen

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 2. Mai zugelegt. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 10.000 auf 200.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Anstieg auf 206.000 vorhergesagt.

US-Produktivität wächst im ersten Quartal um 0,8 Prozent

Die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft in den USA ist im ersten Quartal 2026 nach vorläufiger Rechnung um annualisiert 0,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einem Produktivitätszuwachs von 1,1 Prozent gerechnet.

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Irans Präsident trifft Obersten Führer

Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat nach eigenen Angaben kürzlich ein zweieinhalbstündiges Treffen mit dem Ayatollah Mojtaba Khamenei abgehalten - der bislang eindeutigste Lebensbeweis für den Obersten Führer des Landes, der seit Beginn des Konflikts nicht mehr öffentlich gesehen wurde. Khamenei wurde laut US-Beamten bei dem Luftangriff, der seinen Vater, Ayatollah Ali Khamenei, am ersten Tag des Krieges tötete, schwer verletzt. Iranische Beamte sagen, Khamenei halte sich aus Sicherheitsgründen zurück, da Israel bereits vor dem Waffenstillstand systematisch hochrangige iranische Beamte ins Visier genommen und getötet habe.

Angriff auf Beirut signalisiert Kurswechsel von Israel

Der israelische Luftangriff auf Beirut, bei dem der Kommandeur der Hisbollah-Eliteeinheit Radwan getötet wurde, markiert für Israel das Überschreiten einer Schwelle, da das Land die libanesische Hauptstadt nicht mehr angegriffen hatte, seit US-Präsident Donald Trump es aufgefordert hatte, seine Operationen dort einzuschränken, um einen sich abzeichnenden Waffenstillstand mit dem Iran zu schützen. Ahmad Ali Balout "hat wahrscheinlich in der Presse gelesen, dass er in Beirut Immunität genießt. Nun, er hat es gelesen, und das ist nicht mehr der Fall", sagte Premierminister Benjamin Netanjahu. Ein drittes Treffen der Botschafter Israels und des Libanons in den USA in dieser Woche wurde verschoben, nachdem der libanesische Premierminister Nawaf Salam erklärt hatte, direkte Gespräche mit Netanjahu seien verfrüht.

+++ Konjunkturdaten +++

US/Bauausgaben März +0,6% (PROG: +0,3%) gg Vm

Brasilien Industrieproduktion März +0,10% gg Vormonat - IBGE

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Brasilien Industrieproduktion März +4,30% gg Vorjahr - IBGE

Mexiko Verbraucherpreise Apr +0,20% (PROG: +0,28%) gg Vm

Mexiko Kernrate Verbraucherpreise Apr +0,31% (PROG: +0,31%) gg Vm

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/apo/mgo

(END) Dow Jones Newswires

May 07, 2026 13:00 ET (17:00 GMT)

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