ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik


Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

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Carney: Trump stimmt Gesprächen zur Abwendung neuer 50-Prozent-Zölle zu

Der kanadische Premierminister Mark Carney und US-Präsident Trump haben sich am Dienstag darauf geeinigt, die Handelsgespräche zu beschleunigen. Wie Carney mitteilte, sollen damit Spannungen beigelegt und ein neuer 50-prozentiger US-Zoll auf eine Reihe von Waren vermieden werden.

Renditen britischer Staatsanleihen steigen nach Ankündigung von Ausgabenplänen des neuen Premierministers

Die Renditen britischer Staatsanleihen sind gestiegen, nachdem der neue Premierminister Andy Burnham Ausgabenmaßnahmen angekündigt und Vertreter in sein Kabinett berufen hat, darunter John Healey als neuen Finanzminister. Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen erreichten am Dienstag ein Zweimonatshoch von 5,057 Prozent, wie Daten von Tradeweb zeigten. Die Renditen begannen bereits am späten Montag zu steigen, nachdem Burnham gesagt hatte, er werde an den aktuellen fiskalischen Maßnahmen festhalten, jedoch hinzugefügt habe, dass er jegliche "Flexibilität" innerhalb der Regeln nutzen werde. Dies löste bei Anlegern Bedenken aus, dass die neue Regierung zusätzliche öffentliche Ausgaben bevorzugen könnte, die schwer zu finanzieren wären.

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Führende US-KI-Manager schlagen Alarm wegen chinesischer Modelle

Silicon Valley und Washington debattieren eine milliardenschwere Frage: Sollten amerikanische Unternehmen chinesische KI-Modelle nutzen dürfen? Führungskräfte von OpenAI und Anthropic schlagen Alarm wegen des Aufstiegs billiger KI, insbesondere leistungsstarker neuer Modelle, die in China hergestellt werden. Diese würden zu einer "dystopischen" KI-Zukunft führen. Ohne Regulierung würden sie inakzeptable Sicherheitsrisiken bergen. Einige Analysten, die der KI-Branche folgen, sagen, dass die beiden Unternehmen lediglich die Konkurrenz ausschalten wollten. Beide Firmen bereiten sich auf einen Börsengang im nächsten Jahr vor.

Banken fragen 4,705 Milliarden Euro mehr EZB-Liquidität nach

Die Nachfrage der Banken des Euroraums nach Liquidität der Europäischen Zentralbank (EZB) hat beim einwöchigen Hauptrefinanzierungsgeschäft zugenommen. Wie die EZB mitteilte, wurden 17,36 Milliarden Euro nach 12,655 Milliarden in der Vorwoche zum Festzinssatz von 2,4 Prozent zugeteilt. Die Gebote von 76 (Vorwoche: 69) Instituten wurden voll bedient. Die Banken des Euroraums besorgten sich damit 4,705 Milliarden Euro mehr EZB-Liquidität. Das neue Geschäft wird am 22. Juli valutiert und ist am 29. Juli fällig.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/hab/mgo

(END) Dow Jones Newswires

July 21, 2026 13:00 ET (17:00 GMT)

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