ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik


Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

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US-Inflation sinkt im Juli auf 3,4 Prozent

Der Inflationsdruck in den USA hat im Juli wie erwartet leicht nachgelassen, wozu vor allem niedrigere Ölpreise während einer zwischenzeitlichen Entspannung am Persischen Golf beigetragen haben. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent und lagen um 3,4 (Vormonat: 3,5) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten genau diese Werte vorhergesagt. Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie und Lebensmittel) stiegen um 0,2 Prozent auf Monats- und um 2,5 (Vormonat: 2,6) Prozent auf Jahressicht. Auch damit wurden die Prognosen genau erfüllt.

Opec senkt abermals Nachfrage-Prognose für Öl

Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) hat ihre Prognose für das globale Ölnachfragewachstum für dieses Jahr erneut gesenkt. Grund dafür sind ins Stocken geratene Verhandlungen zur Wiedereröffnung der kritischen Seestraße von Hormuz sowie Risiken im Roten Meer, die die Störungen der globalen Lieferketten weiter verlängern. Die Gruppe ölreicher Staaten rechnet nun mit einem Anstieg der weltweiten Ölnachfrage um 580.000 Barrel am Tag, verglichen mit zuvor geschätzten 780.000 Barrel täglich. Das Nachfragewachstum für das kommende Jahr wird dagegen nun bei 2,16 Millionen Barrel am Tag gesehen, nach einer vorherigen Schätzung von 1,94 Millionen Barrel am Tag.

US-Ölbestände steigen überraschend deutlich wegen höherer Importe

Die US-Rohöllagerbestände sind in der vergangenen Woche unerwartet gestiegen, da die Importe zunahmen und die Exporte zurückgingen. Dies geht aus Daten hervor, die am Mittwoch von der US-Energieinformationsbehörde EIA (Energy Information Administration) veröffentlicht wurden. Die kommerziellen Rohölreserven (ohne die strategische Erdölreserve) stiegen in der Woche zum 7. August um 17,4 Millionen Barrel auf 424,4 Millionen Barrel und lagen damit etwa 2 Prozent unter dem Fünfjahresdurchschnitt für diese Jahreszeit, teilte die EIA mit. Analysten hatten in einer Umfrage des Wall Street Journal hingegen mit einem Rückgang der Rohölbestände um 600.000 Barrel gerechnet.

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US-Präsident Trump sieht Straße von Hormuz unter US-Kontrolle

Die Seestraße von Hormus ist nach Aussage von US-Präsident Donald Trump vollständig unter Kontrolle der Vereinigten Staaten. Allerdings zeigen die Schiffsverfolgungsdaten vom Dienstag ein anderes Bild: Nur 14 Schiffe überquerten demnach eine Wasserstraße, die vor dem Krieg routinemäßig mehr als 130 Schiffe täglich passierten. Elf dieser Schiffe nutzten die von Iran verwaltete Route. Der Schiffsverkehr war den gesamten Juli über mit durchschnittlich 26 Passagen pro Tag und im Juni mit 33 pro Tag schleppend, da erneute iranische Angriffe auf Schiffe ein Abkommen zur Öffnung der Meerenge zunichtemachten.

DJG/DJN/apo/cbr

(END) Dow Jones Newswires

August 12, 2026 13:00 ET (17:00 GMT)

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