ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik


Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

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Chinas Automarkt wegen schwacher Binnennachfrage weiter unter Druck

Chinas Pkw-Verkäufe blieben im Juni schwach. Im ersten Halbjahr brachen die Einzelhandelsumsätze von Pkw um 20,2 Prozent ein, was eine gedämpfte und sich abkühlende Nachfrage nach Jahren des schnellen Wachstums widerspiegelt. Die Einzelhandelsumsätze von Pkw sanken im Juni im Vergleich zum Vorjahr um 23,2 Prozent auf 1,60 Millionen Einheiten, wie die China Passenger Car Association (CPCA) am Mittwoch mitteilte. Im Vergleich zum Mai stiegen die Verkäufe im vergangenen Monat um 6,1 Prozent. Der chinesische Automarkt habe einen deutlichen Nachfragerückgang bei traditionellen, kraftstoffbetriebenen Fahrzeugen verzeichnet, belastet durch höhere Kraftstoffpreise, wobei die Volumina von Verkäufen von Fahrzeugen mit neuer Energie und Auslandsverkäufen dominiert worden seien, so die CPCA. Steigende Kraftstoffpreise und ein schleppender Konsum ermutigen die Verbraucher weiterhin, Elektrofahrzeuge und Hybridautos zu kaufen. Laut CPCA machten Fahrzeuge mit neuer Energie im Juni 62,8 Prozent des Gesamtabsatzes aus.

China will Sicherheitsrisiken in Anthropic-KI Claude gefunden haben

China hat nach eigener Darstellung "Sicherheitsschwachstellen" im beliebten Claude Code von Anthropic gefunden. Mit der Äußerung am Mittwoch verschärft Peking die Spannungen im Wettlauf mit den USA um die Vorherrschaft im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI). Mehrere Versionen des amerikanischen Codierungs-Tools, die zwischen April und Juni öffentlich zugänglich gemacht wurden, "können sensible Informationen wie Standort und Identität des Nutzers aufgrund eines eingebauten Überwachungsmechanismus ohne Zustimmung des Nutzers an entfernte Server senden", wie es in einer Erklärung der staatlichen Cybersicherheitsplattform National Vulnerability DataBase heißt. Die Behörde warnte, ein solcher Mechanismus könne "eine ernsthafte Bedrohung" darstellen. Sie riet deshalb Nutzern, die Software zu deinstallieren oder auf die neueste Version zu aktualisieren.

Unicredit bleibt unterhalb Commerzbank-Mehrheit nach Angebotsende

Unicredit hat im Zuge des Übernahmeangebots ihre Beteiligung an der Commerzbank signifikant ausgebaut, die italienische Bank bleibt aber unterhalb einer Mehrheitsbeteiligung bei den Frankfurtern. Rechnerisch kommt Unicredit bei der Commerzbank nach Ende der weiteren Annahmefrist auf 44,37 Prozent der Anteile. Inklusive der 3,22 Prozent an Kaufoptionen über Total Return Swaps, die in Aktien getauscht werden können, sind der Unicredit laut Mitteilung 47,59 Prozent an der Commerzbank zuzurechnen. "Der Abschluss der Angebotsfristen stellt einen weiteren Schritt bei der Umsetzung der strategischen Investition von Unicredit in die Commerzbank dar", teilte das italienische Geldhaus mit. "Unicredit ist weiterhin bestrebt, konstruktiv mit allen relevanten Interessengruppen zusammenzuarbeiten und gleichzeitig die im Zusammenhang mit ihrer Investition erforderlichen regulatorischen und aufsichtsrechtlichen Verfahren voranzutreiben.

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US/MBA Market Index Woche per 3. Juli -2,2% auf 266,3 (Vorwoche: 272,2)

US/MBA Purchase Index Woche per 3. Juli -0,6% auf 169,5 (Vorwoche: 170,6)

US/MBA Refinance Index Woche per 3. Juli -4,1% auf 794,4 (Vorwoche: 828,7)

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/hab

(END) Dow Jones Newswires

July 08, 2026 07:30 ET (11:30 GMT)

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