ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik


Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

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IAB-Arbeitsmarktbarometer stagniert im August

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer hat für August eine Stagnation verzeichnet. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) verharrte im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 99,5 Punkten und liegt damit seit Jahresbeginn leicht unter der neutralen Marke von 100 Punkten. Das European Labour Market Barometer gab im August hingegen nach und fiel mit 99,9 Punkten erstmals seit vier Monaten wieder unter die neutrale Schwelle. "Die Konjunktur hat sich zuletzt gefestigt, aber am Arbeitsmarkt reicht das gerade einmal, um Schlimmeres zu verhindern", erklärte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs.

Schnabel: EZB muss Leitzins weiter anheben

Die Europäische Zentralbank (EZB) muss ihren Leitzins nach Aussage von EZB-Direktorin Isabel Schnabel wegen des anhaltenden Iran-Kriegs und des robusten Wirtschaftswachstums weiter anheben. "Beim aktuellen Leitzins ist es unwahrscheinlich, dass die Inflation mittelfristig auf den Zielwert zurückkehrt, weshalb eine weitere Straffung erforderlich sein wird", sagte Schnabel am der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Besonders im aktuellen Umfeld einer widerstandsfähigen Gesamtnachfrage ist es entscheidend, das Auftreten von Zweitrundeneffekten frühzeitig zu verhindern, da ein spätes Handeln eine noch stärkere Straffung erforderlich machen könnte", fügte sie hinzu.

Was von den heutigen PCE-Inflationsdaten zu erwarten ist

Der Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) ist der bevorzugte Inflationsindikator der US-Notenbank Fed. Die Juli-Zahlen werden heute um 8:30 Uhr ET (14:30 Uhr MESZ) veröffentlicht. Die 12-Monats-PCE-Inflationsrate wird bei 3,6 Prozent erwartet, nach 3,7 Prozent im Juni. Ohne die volatilen Kategorien Nahrungsmittel und Energie wird die Kernrate der PCE-Inflation auf 12-Monats-Sicht bei 3,3 Prozent erwartet, was dem Wert vom Juni entspricht. Da der Bericht auf anderen, bereits veröffentlichten Inflationsdaten beruht, liegen die PCE-Zahlen in der Regel sehr nahe an den Prognosen der Anleger.

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Anleger dämpfen Erwartungen an BoE-Zinserhöhung - Ölpreise geben nach

Anleger haben angesichts nachgebender Ölpreise ihre Erwartungen an eine Zinserhöhung der Bank of England im Jahr 2026 leicht zurückgeschraubt. Gespräche zwischen dem Iran und Oman über eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus haben zu einem Rückgang der Ölpreise beigetragen, was die Inflationsängste dämpft. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent fällt um 2,9 Prozent auf 86,03 US-Dollar. Die Märkte preisen derzeit Zinserhöhungen der BoE bis zum Jahresende im Umfang von insgesamt 23 Basispunkten ein, 2 Basispunkte weniger als am Dienstag, wie aus Daten von LSEG hervorgeht.

Britische Wohnungsbauoffensive könnte Gesamtwirtschaft ankurbeln

Der 10-Milliarden-Pfund-Plan der britischen Regierung zum Bau von mehr als 70.000 Sozial- und bezahlbaren Wohnungen könnte sowohl kurzfristige Konjunkturimpulse als auch längerfristige Vorteile bringen, schreibt Joe Nellis von MHA in einer Research Note. Da der Wohnungsbau arbeitsintensiv sei und umfangreiche inländische Lieferketten umfasse, dürfte das Programm Vorteile über den Bausektor hinaus bringen, meint er. Dies dürfte sich auf die Löhne und die Ausgaben der Haushalte auswirken. Eine Linderung der Wohnungsnot dürfte die Flexibilität des Arbeitsmarktes unterstützen und gleichzeitig die staatlichen Ausgaben für Wohngeld senken, fügt Nellis hinzu.

+++ Konjunkturdaten +++

US/MBA Market Index Woche per 21. Aug -1,0% auf 245,3 (Vorwoche: 247,7)

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US/MBA Purchase Index Woche per 21. Aug -0,3% auf 154,4 (Vorwoche: 154,8)

US/MBA Refinance Index Woche per 21. Aug -2,0% auf 740,8 (Vorwoche: 755,9)

DJG/DJN/apo

(END) Dow Jones Newswires

August 26, 2026 07:30 ET (11:30 GMT)

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