ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik


Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Werbung

Starker Anstieg der Großhandelspreise im März

Die Verkaufspreise im Großhandel haben im März spürbar angezogen. Sie lagen um 4,1 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Damit hat sich die Dynamik deutlich beschleunigt, nachdem die Veränderungsrate von Dezember bis Februar noch konstant bei jeweils plus 1,2 Prozent gelegen hatte, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Großhandelspreise insgesamt um 2,7 Prozent. Die aktuellen Entwicklungen sind primär auf die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten zurückzuführen.

Chinas Exportwachstum im März deutlich verlangsamt

Das chinesische Exportwachstum hat sich im März nach einem starken Jahresstart spürbar verlangsamt. Die Ausfuhren stiegen um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, nachdem sie im Zeitraum Januar und Februar noch um 21,5 Prozent zugelegt hatten. Vom Wall Street Journal befragte Ökonomen hatten mit einem Wachstum von 8,0 Prozent gerechnet. Die Importe legten dagegen um 27,8 Prozent zu nach einem Anstieg um 19,8 Prozent in den ersten beiden Monaten. Hier hatten die Ökonomen 7,0 Prozent Wachstum prognostiziert.

Vance: Haben in Gesprächen "einige Erkenntnisse" über den Iran gewonnen

Die Verhandlungsbemühungen der USA am Wochenende sind nach Aussage von US-Vizepräsident JD Vance nützlich gewesen, auch wenn sie nicht zu einem Ende des Konflikts geführt hätten. Vance sagte, die USA hätten "einige Erkenntnisse" darüber gewonnen, wie die Iraner verhandeln, und erklärte, das US-Team habe beschlossen, die Gespräche zu verlassen, da man zu dem Schluss gekommen sei, dass die Iraner nicht befugt waren, ein Abkommen abzuschließen. "Ich glaube, dass hier wirklich ein großer, ein großartiger Deal möglich ist", sagte Vance. "Aber ich denke, es liegt an den Iranern, den nächsten Schritt zu tun."

Werbung

US-Außenminister nimmt an Israel-Libanon-Gesprächen teil

US-Außenminister Marco Rubio wird an den von den USA vermittelten Gesprächen zwischen Israel und dem Libanon teilnehmen, die am Dienstag in Washington beginnen sollen, wie ein Vertreter des US-Außenministeriums mitteilte. An den Gesprächen werden die Botschafter des Libanon und Israels in den USA beteiligt sein, wobei auch der US-Botschafter im Libanon, Michel Issa, anwesend sein wird. Hisbollah-Führer Naim Qassem erklärte am Montag, die Gruppe lehne direkte Gespräche zwischen der libanesischen Regierung und Israel ab und werde den - wie er es nannte - Widerstand gegen die israelische "Aggression" fortsetzen.

US-Flugzeugträger unterwegs in den Nahen Osten

Der Flugzeugträger USS George H.W. Bush ist auf dem Weg in den Nahen Osten, um sich der Operation Epic Fury anzuschließen, wie zwei US-Offizielle mitteilten. Dessen ungewöhnliche Route - um das Horn von Afrika herum anstatt durch das Mittelmeer - deutet darauf hin, dass das Schiff versucht, das Rote Meer zu meiden, wo es Angriffen der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen ausgesetzt sein könnte. Die Bush ist der dritte Flugzeugträger, der für den Krieg gegen den Iran in die Region verlegt wird. USNI News hatte zuvor über die Route der Bush berichtet.

US-Blockade der Straße von Hormus könnte ihre Ziele verfehlen

Das grundlegende Problem für die Märkte sei nicht die neue US-Blockade der Straße von Hormus an sich, sondern die Aussicht, dass sie allein nicht ausreichen werde, um ihre impliziten Ziele zu erreichen, schreiben Thierry Wizman und Gareth Berry von Macquarie in einer Research Note. Die US-Blockade ziele darauf ab, den Schiffsverkehr zu unterbinden, der versuche, in iranische Häfen ein- und auszulaufen. Diese Ziele seien, die Straße von Hormus für den kommerziellen Verkehr zu öffnen oder den Iran zu zwingen, bald mit Zugeständnissen an den Verhandlungstisch zurückzukehren, so die Strategen von Macquarie. "Sollte der Erfolg an beiden Fronten ausbleiben, sind wir wieder da, wo wir am Freitag waren - und erwarten, dass die Rohölpreise hoch bleiben," sagen sie.

Werbung

Schaden für globales Wachstum durch Iran-Krieg wohl begrenzt

Der Schaden für das globale Wachstum durch den Nahostkonflikt werde sich wahrscheinlich in Grenzen halten und Chancen für Kursgewinne bei US-Aktien und Aktien aus Schwellenländern bieten, schreiben die Strategen von Blackrock in einer Research Note. Sie empfehlen einen risikofreudigen Ansatz, da es angesichts der hohen Schwelle für eine Wiederaufnahme der Kämpfe zwischen den USA und dem Iran "greifbare Beweise für Maßnahmen gibt, die den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus wieder ermöglichen würden". Zudem seien die Gewinnerwartungen der Unternehmen während des Krieges weiter gestiegen, was vor allem auf die KI-Dynamik zurückzuführen sei, während die Bewertungsaufschläge im Technologiesektor nachgelassen hätten.

Spitzen von IWF, Weltbank und IAE erörtern Auswirkungen des Krieges

Die Spitzen der Internationalen Energieagentur (IEA), des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank haben sich getroffen, um die Auswirkungen des anhaltenden Nahostkonflikts zu erörtern und mögliche Unterstützungsmaßnahmen für einige Länder zu koordinieren. Sie bezeichneten die Lage als "sehr ungewiss". Die multilateralen Organisationen nannten die Auswirkungen des Krieges "erheblich, global und stark asymmetrisch, wobei Energieimporteure, insbesondere einkommensschwache Länder, überproportional betroffen sind".

DJG/DJN/apo

(END) Dow Jones Newswires

April 14, 2026 03:00 ET (07:00 GMT)

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.