ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik


Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

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Auftragseingang im Bauhauptgewerbe steigt im Februar deutlich

Der Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe ist im Februar saison- und kalenderbereinigt um 7,6 Prozent gegenüber dem Januar gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, nahm der Auftragseingang im Vormonatsvergleich im Hochbau um 8,6 Prozent und im Tiefbau um 6,7 Prozent zu. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von Dezember bis Februar um 4,6 Prozent niedriger als in den drei Monaten zuvor. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang hingegen um 9,8 Prozent höher.

Japans Verbraucherpreise ziehen an - Nahostkrieg treibt Energiekosten

Die Inflation in Japan hat im März leicht angezogen. Die Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten trieben die Energiekosten in die Höhe. Dies schafft ein gemischtes Umfeld für die Zentralbank vor ihrer Sitzung in der kommenden Woche. Die Verbraucherpreise ohne frische Lebensmittel stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent. Dies war höher als der Anstieg von 1,6 Prozent im Februar, wie Regierungsdaten am Freitag zeigten. Die Zahlen entsprachen der Prognose in einer Umfrage von Ökonomen durch den Datenanbieter Quick.

Bank of Japan könnte Zinsen bereits im Juni anheben

Die Bank of Japan könnte die Zinsen bereits im Juni anheben, schreibt Abhijit Surya von Capital Economics in einem Kommentar. Obwohl die BOJ die Zinsen bei ihrer Sitzung in der nächsten Woche wahrscheinlich unverändert lassen werde, werde der Vorstand wohl einige hawkishe Signale senden, indem er seine Prognosen für die Gesamt- und die Kerninflation anhebe, so der leitende APAC-Ökonom. Zudem werde die BOJ wahrscheinlich die Risiken steigender Inflationserwartungen bekräftigen, "nicht zuletzt, weil einige Kennzahlen für die Inflationserwartungen der Unternehmen in der Tankan-Umfrage bereits beginnen, das 2-Prozent-Ziel der [Zentral-]Bank zu überschreiten", fügt Surya hinzu.

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Japans Goldene Woche - Konsumausgaben wohl nicht so golden

Die lange Ferienzeit in Japan von Ende April bis Anfang Mai ist normalerweise eine goldene Zeit für die Konsumausgaben, aber die Aussichten sind in diesem Jahr angesichts der anhaltenden Inflation weniger rosig. Laut einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsunternehmens Intage haben rund 41 Prozent der Befragten angegeben, keine Pläne für die bevorstehenden Feiertage der Goldenen Woche zu haben. Das sind 4,7 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Wie die Umfrage weiter zeigt, ist auch das durchschnittliche Urlaubsbudget um 5,4 Prozent auf 27.660 Yen gesunken.

Trump: Waffenruhe zwischen Israel und Libanon um drei Wochen verlängert

Die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon ist nach Aussage von US-Präsident Donald Trump um drei Wochen verlängert worden. Die USA werden "mit dem Libanon zusammenarbeiten, um ihm zu helfen, sich vor der Hisbollah zu schützen", schrieb er. "Der Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon wird um DREI WOCHEN verlängert", teilte Trump auf Truth Social mit. "Es war eine große Ehre, an diesem sehr historischen Treffen teilzunehmen!" Trump sagte, er habe an dem Treffen mit Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio und "hochrangigen Vertretern Israels und des Libanon im Oval Office" teilgenommen.

Israels Verteidigungsminister: Bereit für militärische Eskalation

Israel ist nach Angaben von Verteidigungsminister Israel Katz bereit für eine Eskalation der Militäroperationen gegen den Iran. "Wir warten auf grünes Licht der USA - in erster Linie, um die Beseitigung der Chamenei-Dynastie abzuschließen", sagte er im Anschluss an eine Lagebeurteilung mit der Militärführung im Hauptquartier in Tel Aviv. "Und um den Iran in das dunkle Zeitalter und in die Steinzeit zurückzuwerfen, indem wir seine primären Energie- und Stromanlagen in die Luft jagen und die nationale wirtschaftliche Infrastruktur zerschlagen, was seine Fundamente zum Einsturz bringen wird."

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+++ Konjunkturdaten +++

Frankreich/Verbrauchervertrauen Apr 84 (März: 89)

DJG/DJN/apo

(END) Dow Jones Newswires

April 24, 2026 03:00 ET (07:00 GMT)

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