UN-Chef zu Biden-Aussage: 'Brauchen rhetorische Deeskalation'


NEW YORK (dpa-AFX) - UN-Generalsekretär António Guterres hat US-Präsident Joe Biden indirekt für dessen Bemerkung zum Machtverbleib des russischen Präsidenten Wladimir Putin kritisiert. "Ich denke, wir brauchen Deeskalation, wir brauchen militärische Deeskalation und rhetorische Deeskalation", sagte Guterres am Montag vor Journalisten in New York.

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Biden hatte Putin am Samstagabend bei seiner Ansprache in Warschau einen "Diktator" genannt. Zum Schluss seiner Rede sagte er: "Um Gottes willen, dieser Mann kann nicht an der Macht bleiben." Das Weiße Haus betonte danach umgehend, das sei kein Aufruf zum Sturz Putins. Am Montag dementierte auch Biden selbst noch einmal, dass er Putins Sturz gefordert habe.

"Das ist eine Äußerung, die natürlich Beunruhigung auslöst", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge am Montag./cah/DP/he

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