US-Erzeugerpreise steigen im Juni stärker als erwartet


Von Gwynn Guilford

WASHINGTON (Dow Jones)--Die US-Erzeugerpreise sind im Juni spürbar gestiegen, was den Inflationsdruck in der US-Wirtschaft weiter erhöht. Die Preise auf der Produzentenebene kletterten im Schnitt um 1,0 Prozent gegenüber dem Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet.

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Auf Jahressicht lagen die Erzeugerpreise um 7,3 Prozent höher, die größte Steigerung seit November 2010. Für die Kernrate - ohne die volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie - wurde ein Plus von 5,5 Prozent gemeldet, die höchste Rate seit August 2014, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Verglichen mit dem Vormonat stiegen sie um 1,0 Prozent. Ökonomen hatten nur 0,5 Prozent prognostiziert.

Der jüngste Schub bei den Produzentenpreisen spiegelt viele Faktoren wider, darunter durcheinander geratene Lieferketten, verlängerte Lieferzeiten, höhere Transportkosten und einen grassierender Material- und Arbeitskräftemängel sowie die Erholung der Energie- und Rohstoffpreise.

Die Erzeugerpreise geben einen frühen Hinweis auf die Entwicklung der Inflation. In der Regel schlagen veränderte Erzeugerpreise früher oder später auf den Handel und damit auf die Verbraucher durch.

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Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/apo/smh

(END) Dow Jones Newswires

July 14, 2021 08:42 ET (12:42 GMT)

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