Verbraucherpreise im Blick

Euroraum-Inflation sinkt im Januar deutlicher als erwartet


Euroraum-Inflation sinkt im Januar deutlicher als erwartet

Der Inflationsdruck im Euroraum hat im Januar deutlicher als erwartet abgenommen. Wie Eurostat mitteilte, sanken die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent, und lagen nur noch um 1,7 (Dezember: 1,9) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen monatlichen Preisrückgang um 0,5 Prozent und eine Jahresteuerungsrate von 1,8 Prozent prognostiziert. Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak) sanken um 1,1 Prozent auf Monatssicht und stiegen um 2,2 (2,3) Prozent auf Jahressicht. Erwartet worden waren Raten von minus 0,9 und plus 2,2 Prozent.

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Energie kostete 4,1 (minus 1,9) Prozent weniger als vor Jahresfrist. Lebensmittel, Alkohol und Tabak verteuerten sich um 2,7 (2,5) Prozent und Industriegüter ohne Energie um 0,4 (0,3) Prozent. Die Dienstleistungspreise stiegen im Jahresabstand um 3,2 (3,4) Prozent.

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig 2 Prozent Inflation an. Analysten und Marktteilnehmer rechnen damit, dass der EZB-Rat am Donnerstag beschließen wird, den Leitzins bei 2,00 Prozent zu belassen.

DOW JONES

Bildquellen: RAGMA IMAGES / Shutterstock.com, BXSwiss

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