Vereinbarung mit Verdi

Netflix-Aktie verliert: Netflix zahlt künftig Mindestgagen für deutsche Serienproduktionen


Netflix-Aktie verliert: Netflix zahlt künftig Mindestgagen für deutsche Serienproduktionen

Der Streamingriese Netflix und die Gewerkschaft Verdi haben Mindestgagen für die Beteiligten von Serienproduktionen vereinbart.

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Man habe damit die "Sozialpartnerschaft für faire Produktionsbedingungen bei deutschen fiktionalen Serienproduktionen" ausgebaut, teilten die beiden Parteien am Donnerstag mit. Bereits seit 2020 bestehen Regelungen zu erfolgsbasierten Zusatzvergütungen. Seit 1. Juli macht Netflix nun sowohl den bestehenden "Tarifvertrag für auf Produktionsdauer beschäftigte Film- und Fernsehschaffende" als auch den Gagentarifvertrag zwischen Verdi und der Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen zur formellen Grundlage.

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Wie weiter mitgeteilt wurde, geht Netflix bei den Gagenhöhen für an den Serien-Produktionen beteiligte Filmschaffende mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung über den bestehenden Gagentarifvertrag hinaus. Bei Folgenbudgets über 1,2 Millionen Euro werden die Mindestgagen um 5 Prozent angehoben und bei Folgenbudgets über 2,5 Millionen Euro um 7,5 Prozent. Zudem werden Mindestgagen für Regisseure geregelt.

"Netflix steht für außergewöhnliche Produktionen, die nur dank der vielen Mitwirkenden realisiert werden können", sagte die zuständige Netflix-Managerin Rachel C. Schumacher laut Mitteilung. "Deren Leistungen wollen wir auch fair und angemessen vergüten." Man wolle die Partnerschaft mit Verdi weiterentwickeln. "Um gemeinsam dem Fachkräftemangel zu begegnen, möchten wir zudem Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten mit unseren Produktionspartnern schaffen."

Verdi-Vertreter Matthias von Fintel lobte das "ernsthafte Interesse von Netflix, die besten Filmschaffenden zuverlässig für die geplanten Serienprojekte zu gewinnen. Natürlich spielt Geld eine Rolle, stellen die erhöhten Mindestvergütungen und urheberrechtlichen Erfolgsvergütungen einen Anreiz dar. Stärker wiegt aber ein faires Gesamtpaket aus Vergütungen und Arbeitsbedingungen, das wir mit Netflix auch zukünftig weiterentwickeln wollen."

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Im US-Handel an der NASDAQ verliert die Netflix-Aktie zeitweise 1,25 Prozent auf 174,36 US-Dollar.

/bok/DP/jha

BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: XanderSt / Shutterstock.com, Netflix

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28.09.26 Netflix Outperform Bernstein Research
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21.08.26 Netflix Overweight JP Morgan Chase & Co.
20.07.26 Netflix Kaufen DZ BANK

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