Vereinte Kräfte

Vonovia hält nach Ende des Übernahmeangebots 87,6 Prozent an Deutsche Wohnen - Aktien zurückhaltend


Vonovia hält nach Ende des Übernahmeangebots 87,6 Prozent an Deutsche Wohnen - Aktien zurückhaltend

Vonovia meldet den erfolgreichen Abschluss des Übernahmeangebots für Deutsche Wohnen.

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Wie der Bochumer DAX-Konzern mitteilte, hält Vonovia nach Ende der weiteren Annahmefrist rund 87,6 Prozent der Stimmrechte an der Deutsche Wohnen SE.

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Bis zum 21. Oktober 24:00 Uhr (MESZ) hatten die Aktionäre der Deutsche Wohnen die Möglichkeit, ihre Aktien zu einem Preis von 53 Euro je Aktie anzudienen.

Die Aktionäre, die das Angebot bis zum Ende der weiteren Annahmefrist angenommen haben, werden voraussichtlich bis zum 2. November die Gegenleistung über ihre Depotbanken erhalten.

Beide Konzerne werden gemeinsam ein Portfolio von rund 568.000 Wohnungen bewirtschaften.

"Wir können jetzt mit vereinten Kräften die großen gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen im Wohnungsmarkt angehen", sagte Vonovia-Chef Rolf Buch. "Wir haben vielfach bewiesen, dass wir mit der Bewirtschaftung einer größeren Zahl von Wohnungen erhebliche Vorteile erzielen können, die allen Stakeholdern zugutekommt." Der Konzern stehe zu seiner Verantwortung, gemeinsam mit der Politik an konkreten Lösungen für bezahlbaren und klimafreundlichen Wohnraum zu arbeiten.

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Deutsche Wohnen vor Abschied aus dem DAX

Die Deutsche Wohnen steht nach der Übernahme durch den größeren Konkurrenten Vonovia vor dem Abschied aus dem Leitindex DAX.

Deutschlands größter Wohnungsvermieter Vonovia hält nach Ablauf der zweiten Annahmefrist 87,6 Prozent an der bisherigen Nummer zwei in der Branche, wie das Unternehmen in Bochum am Dienstag mitteilte. Der Streubesitz von Deutsche Wohnen ist damit zu gering, um sich im Index der 40 wichtigsten börsennotierten Unternehmen in Deutschland zu halten. Spätestens bei der nächsten Neuberechnung im Dezember muss die Aktie aus dem DAX weichen.

Es wäre die erste Veränderung seit der Erweiterung von 30 auf 40 Werte im September. Damals hatte der Hamburger Konsumgüterhersteller Beiersdorf den Wiedereinzug in den DAX knapp verpasst. Nun hat er neue Konkurrenz bekommen: Nach dem Börsenwert des Streubesitzes liegt Beiersdorf Kopf an Kopf mit dem Rückversicherer Hannover Rück. Ein vorzeitiger Wechsel im DAX ist unwahrscheinlich. Dazu müsste der Streubesitz von Deutsche Wohnen unter die Marke von zehn Prozent gefallen sein. Noch ist unklar, welche Investoren Vonovia ihre Aktien angedient haben. Der Vermögensverwalter BlackRock, der zuletzt fast 8,5 Prozent gemeldet hatte, gehörte aber zu den Unterstützern der Fusion.

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Vonovia hat für Deutsche-Wohnen-Aktien bisher rund 17 Milliarden Euro ausgegeben und bewirtschaftet nach der Mega-Fusion der beiden DAX-Konzerne 568.000 Wohnungen.

Die Vonovia-Aktie zeigt sich am Dienstag via XETRA zeitweise um 0,45 Prozent schwächer bei 53,30 Euro, Papiere von Deutsche Wohnen verlieren daneben 0,31 Prozent auf 51,74 Euro.

(Dow Jones / Reuters)

Bildquellen: Vonovia SE, Deutsche Wohnen

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DatumRatingAnalyst
09.07.26 Vonovia SE Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
02.07.26 Vonovia SE Overweight JP Morgan Chase & Co.
30.06.26 Vonovia SE Overweight JP Morgan Chase & Co.
25.06.26 Vonovia SE Buy Deutsche Bank AG
17.06.26 Vonovia SE Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)