Verkehrsbetriebe schlagen einheitliches Fahrgeräusch für E-Busse vor


BERLIN (dpa-AFX) - Elektrobusse im Nahverkehr sollen künftig ein einheitliches künstliches Fahrgeräusch verbreiten. Das empfiehlt der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen und präsentierte am Mittwoch den Entwurf eines Sound-Designers. Die Mitgliedsunternehmen sollen diesen Sound bei Ausschreibungen für den Kauf neuer Busse vorgeben. "Es ist teilweise ein Fluch, dass die Busse so leise sind", sagte Verbands-Vizepräsident Werner Overkamp. Die Fahrzeuge seien so für Menschen schwer wahrnehmbar, die schlecht sehen oder hören.

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Künstliche Warngeräusche bei geringen Geschwindigkeiten sind für neue Elektrofahrzeuge seit dem vergangenen Sommer europaweit vorgeschrieben, da sie beim Langsamfahren und im Stand kaum Geräusche machen. Für seinen Vorschlag hat sich der Branchenverband nach eigenen Angaben mit Betroffenenverbänden, dem Tüv, dem Umweltbundesamt und dem Verkehrssicherheitsrat beraten. Den Vorschlag erarbeitete der Berliner Lukas Esser in einem Wettbewerb für Studentinnen und Studenten.

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