Verkehrsminister dringen auf schnelle Hilfe für Schifffahrt


BONN/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Verkehrsminister der Länder wollen den Bund bei ihrer Sonderkonferenz am Donnerstag zu umfassenden Maßnahmen gegen Niedrigwasser auffordern. Dies geht aus einer Beschlussvorlage hervor, die der "Rheinischen Post" (RP) vorlag.

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Demnach soll das Bundesverkehrsministerium "ein nationales oder europäisches Flottenförderprogramm für niedrigwassergeeignete Schiffe" vorlegen. Auch der seit 2018 bestehende "Aktionsplan Niedrigwasser Rhein" und der "Masterplan Binnenschifffahrt" von 2019 müssten aktualisiert werden. Gefordert wird laut Rheinischer Post" überdies eine "beschleunigte Umsetzung" von Maßnahmen des Bundesverkehrswegeplans an Bundeswasserstraßen - besonders am Rhein. Sie sollen die Befahrbarkeit bei Niedrigwasser bald verbessern.

Vorlage: Aktuelle Lage belastet die Wirtschaft

Die aktuelle Lage bedrohe etablierte Lieferketten und belaste Wirtschaft sowie Verbraucher zusätzlich, heißt es in der von Nordrhein-Westfalen eingebrachten Vorlage. "Die auch in Zukunft zu erwartende Häufung von extremen Niedrigwassersituationen als Folge des Klimawandels bedarf neben kurzfristigen auch mittel- und langfristige Anpassungsmaßnahmen."

Die Vorlage bezeichnet die teils historisch niedrigen Wasserstände an Rhein, Donau und anderen Flüssen insgesamt als "außerordentliche Herausforderung für den ohnehin angespannten Güterverkehr in Deutschland".

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Über den Umgang mit dem extremen Niedrigwasser will ebenfalls am Donnerstag Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) bei einer Fachkonferenz in Bonn mit Wirtschaftsverbänden sprechen./tob/DP/mis

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