Versicherte zahlen für Rollatoren und Hörgeräte 159 Euro


BERLIN (dpa-AFX) - Die Mehrkosten, die Krankenversicherte für Rollatoren, Hörgerät und andere Hilfsmittel aus eigener Tasche zahlen, sind im vergangenen Jahr im Schnitt um jeweils 10 auf 159 Euro gestiegen. Laut einem Bericht des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherungen bezogen die Versicherten 78 Prozent der Hilfsmittel mehrkostenfrei. Dies liege im Trend der vergangenen Jahre. Wer einen Rollator, ein Hörgerät oder Schuheinlagen benötigt, muss den Eigenanteil zahlen.

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2025 seien für knapp 32 Millionen Hilfsmittelversorgungen rund 12,1 Milliarden Euro ausgegeben worden. 2024 waren es 11,5 Milliarden. Sieben Millionen Mal haben Versicherte aus eigener Tasche zugezahlt, insgesamt mehr als 1,1 Milliarden Euro.

Die gesetzlichen Krankenkassen finanzieren, was als medizinisch notwendig gilt. Aus ihrer Sicht sind es "Gründe der Ästhetik oder des Komforts", weshalb Versicherte zusätzliche Kosten haben können. Versicherte müssen mindestens 7,50 Euro und höchstens 15 Euro am Hilfsmittel zuzahlen. Kostet ein Hilfsmittel weniger als 7,50 Euro, muss nur der tatsächliche Preis gezahlt werden./bw/DP/mis

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