Wachstum der Euroraum-Arbeitskosten verlangsamt sich stark


Der Anstieg der Arbeitskosten im Euroraum hat sich im ersten Quartal 2021 stark verlangsamt. Nach Mitteilung von Eurostat lagen die Arbeitskosten um 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresquartals, nachdem sie im vierten Quartal 2020 um 2,8 Prozent zugelegt hatten. Die Kosten für Löhne und Gehälter pro Stunde erhöhten sich im ersten Quartal auf Jahressicht um 2,2 (viertes Quartal: 3,5) Prozent. Die Lohnnebenkosten sanken dagegen um 0,9 (plus 0,8) Prozent. Ursache der niedrigeren Lohnnebenkosten waren laut Eurostat Steuererleichterungen und Subventionen, die die Regierungen den Unternehmen in der Corona-Krise gewährten. Die Arbeitskosten sind eine wichtige Einflussgröße der Inflation.

FRANKFURT (Dow Jones)

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.