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United Internet-Aktie legt zu: United Internet will nach Wachstum im Corona-Jahr auch 2021 noch mehr erlösen - Töchter bauen Zusammenarbeit mit Telekom aus


United Internet-Aktie legt zu: United Internet will nach Wachstum im Corona-Jahr auch 2021 noch mehr erlösen - Töchter bauen Zusammenarbeit mit Telekom aus

Der Internet- und Telekomkonzern United Internet hat im Corona-Jahr 2020 mehr umgesetzt und will auch im laufenden Jahr an das Erlösplus anknüpfen.

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So peile der Vorstand einen Umsatz von rund 5,5 Milliarden Euro für 2021 an, nachdem im vergangenen Jahr auf Basis vorläufiger Zahlen ein leichtes Wachstum auf 5,36 Milliarden Euro zusammengekommen sei, teilte die 1&1 Drillisch-Mutter am Montag in Montabaur mit.

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Ohne Blick auf den periodenfremden Ertrag von rund 34 Millionen Euro aus dem neuen Angebot zur Mitnutzung des Telefonica-Netzes habe United Internet einen um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (ber. Ebitda) von 1,18 Milliarden Euro erzielt. Das waren knapp 5 Prozent weniger als noch im Jahr zuvor. Allerdings fielen für die Ausbuchung nicht mehr genutzter VDSL-Kontingente hohe Kosten an, sodass inklusive Sonderposten ein operatives Ergebnis von 1,05 Milliarden Euro zu Buche stand. Für 2021 erwartet das Management dann ein Ebitda von 1,22 Milliarden Euro.

United-Internet-Töchter bauen Zusammenarbeit mit Telekom aus

Die United-Internet-Töchter 1&1 Drillisch und 1&1 Versatel arbeiten bei der Bereitstellung von Glasfaser-Anschlüssen künftig enger mit der Deutschen Telekom zusammen. Wie der im MDAX und TecDAX notierte Konzern mitteilte, wird 1&1 Drillisch ab dem 1. April VDSL- und FTTH-Vorleistungen (Fiber to the Home) von 1&1 Versatel erhalten. Ermöglicht wird dies durch einen Vertrag von 1&1 Versatel mit der Telekom über die Nutzung der FTTH- und VDSL-Haushaltsanschlüsse des DAX-Konzerns. Im Gegenzug wird ein bestehender VDSL-Vorleistungsvertrag mit der Telekom vorzeitig aufgelöst, was zu einer Einmalbelastung bei United Internet führt.

United Internet geht aber davon aus, dass die Belastung aus der Abschreibung in Höhe von rund 130 Millionen Euro, die aus der Ausbuchung eines aktiven Rechnungsabgrenzungspostens für bis zum 31. März 2024 noch zur Verfügung stehende VDSL-Bestandskunden-Kontingente entsteht, durch positive Effekte aus der erweiterten Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom langfristig deutlich übertroffen wird. Die Abschreibung werden sowohl United Internet als auch 1&1 Drillisch zum 31. Dezember bilanzieren.

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Durch die Vereinbarung erhät 1&1 Versatel Zugang zu zunächst rund 750.000 weiteren FTTH-Anschlüssen. Die Zahl der vermarktbaren FTTH-Anschlüsse der Deutschen Telekom soll sich in den nächsten Jahren um durchschnittlich 2 Millionen Haushalte jährlich erhöhen.

Die Aktie von United Internet legt aktuell im XETRA-Geschäft um 2,88 Prozent auf 38,98 Euro zu.

/ngu/men

MONTABAUR (dpa-AFX) / (Dow Jones)

Bildquellen: A. Hesse

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