Sanktionen gegen Lukoil: Bulgarien verbietet Export von Erdölprodukten
Wegen US-Sanktionen gegen russische Ölkonzerne hat Bulgarien den Export von Diesel und Flugzeugkraftstoff vorübergehend untersagt.
Das Verbot gilt auch für Lieferungen an EU-Staaten. Das Parlament in Sofia verabschiedete eine entsprechende Entscheidung, um zu vermeiden, dass diese Erdölprodukte künftig knapp werden.
Die von US-Präsident Donald Trump im Zuge des Ukraine-Kriegs verhängten Strafmaßnahmen gegen die russischen Ölkonzerne Rosneft und Lukoil (LUKOIL Oil Company)treffen auch die einzige Erdölraffinerie in Bulgarien, Lukoil-Neftochim. Die nahe der Schwarzmeerstadt Burgas gelegene Anlage ist eine Tochterfirma von Lukoil. Der russische Ölkonzern betreibt in Bulgarien auch Tankstellen.
Treibstoffvorräte für mehrere Monate
Das Exportverbot für Erdölprodukte wurde durch den Parlamentsausschuss für Haushalt und Finanzen damit begründet, dass es notwendig sei, die Energiesicherheit und Stabilität des heimischen Treibstoffmarktes zu garantieren. Parlamentarier der Regierungsmehrheit versicherten, dass das Land Treibstoffvorräte für mehrere Monate habe.
Für den Regierungsentwurf stimmten 135 Volksvertreter. Es gab vier Nein-Stimmen und 42 Enthaltungen. Das Verbot soll in Kraft treten, nachdem die Parlamentsentscheidung im Staatsanzeiger veröffentlicht wird.
SOFIA (dpa-AFX)
Ausgewählte Hebelprodukte auf LUKOIL Oil Company
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf LUKOIL Oil Company
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Bildquellen: Aleksandr Petrunovskyi / Shutterstock.com, meepoohfoto / Shutterstock.com
Aktuelle LUKOIL Oil Company Aktie News
LUKOIL Oil Company Analysen
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für LUKOIL Oil Company nach folgenden Kriterien zu filtern.
Alle: Alle Empfehlungen
Keine Analysen gefunden.