Weiter eingetrübt

ifo-Geschäftsklima bricht im August stärker als erwartet ein


ifo-Geschäftsklima bricht im August stärker als erwartet ein

Die Stimmung in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im August weiter eingetrübt.

Der ifo-Geschäftsklimaindex sank auf 99,4 (Juli: 100,7) Punkte, wie das Münchner ifo Institut nach seiner monatlichen Umfrage unter rund 9.000 Managern mitteilte. Es war der zweite Rückgang in Folge. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur einen Rückgang auf 100,3 Punkte erwartet.

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"Lieferengpässe bei Vorprodukten in der Industrie und Sorgen wegen steigender Infektionszahlen belasten die Konjunktur", sagte ifo-Präsident Clemens Fuest. "Der Rückgang war vor allem auf deutlich weniger optimistische Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Insbesondere im Gastgewerbe und im Tourismus wachsen die Sorgen."

Der ifo-Index ist das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer und gilt als zuverlässiger Indikator für die Entwicklung der nächsten sechs Monate.

Der Index zur Beurteilung der aktuellen Lage der befragten Unternehmen kletterte im August auf 101,4 (100,4) Punkte. Die Prognose der Ökonomen hatte lediglich auf einen Anstieg auf 100,6 gelautet. Der Index für die Geschäftserwartungen fiel hingegen auf 97,5 (101,0) Zähler. Die befragten Volkswirte hatten nur einen Rückgang auf 100,0 Punkte erwartet.

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Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: ifo

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