Aktien von UPM-Kymmene und Sappi im Plus: EU-Kommission hat Bedenken gegen Papier-JV
Das geplante Gemeinschaftsunternehmen von UPM-Kymmene und Sappi stößt auf Widerstand aus Brüssel.
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Die EU-Kommission hat Bedenken für das 1,4 Milliarden Euro schwere Vorhaben angemeldet. Sie fürchtet eine Einschränkung auf dem Markt für bestimmte Grafikpapiersorten, die für Druckerzeugnisse wie Zeitschriften, Bücher und Werbematerialien verwendet werden.
Die Kommission hat den Unternehmen nach eigenen Angaben eine Mitteilung über die Beschwerdepunkte zu dem geplanten Joint Venture übermittelt. Das Schreiben informiert sie über die Bedenken der EU und ermöglicht es dem finnischen Papierhersteller UPM und seinem südafrikanischen Wettbewerber Sappi, darauf zu antworten, die Verfahrensakte der EU-Kommission einzusehen und eine mündliche Anhörung zu beantragen.
"Die Kommission befürchtet, dass das Joint Venture zwischen UPM und Sappi eine Marktmacht erlangen würde, die es ihm ermöglichen würde, zum Nachteil seiner Kunden die Preise zu erhöhen und die Qualität für gestrichenes holzhaltiges Papier, eine Art Zeitschriftenpapier, sowie für gestrichenes holzfreies Papier zu senken", hieß es in einer Erklärung.
UPM-Kymmene und Sappi hatten das paritätische Joint Venture im Dezember angekündigt, das als unabhängiges Unternehmen agieren soll. Es wird mit rund 1,4 Milliarden Euro bewertet, einschließlich Schulden, aber ohne erwartete Synergien.
Die UPM-Kymmene-Aktie notiert am Mittwoch in Helsinki zeitweise 0,25 Prozent höher bei 23,85 Euro. Die Sappi-Aktie gewinnt in Südafrika zeitweise 2,05 Prozent auf 1,492 Südafrikanische Rand.
DJG/mgo/uxd
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