Wirecards Ex-Chef Braun weist Vorwurf des Insiderhandels zurück
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FRANKFURT (Dow Jones)--Im Milliardenskandal bei Wirecard wehrt sich der ehemalige Konzernchef Markus Braun über seinen Anwalt gegen den Verdacht, von der bevorstehenden Insolvenzanmeldung erfahren zu haben und deshalb schnell noch Aktien verkauft zu haben. Nachdem die Bafin in dieser Woche Strafanzeige gegen Braun wegen des Verdachts auf Insiderhandel bei der Staatsanwaltschaft München I erstattet hat, sagte sein Anwalt Alfred Dierlamm der Süddeutschen Zeitung, "wir weisen diesen Verdacht, zu dem Herr Braun von der Bafin vorher nicht einmal angehört worden ist, als völlig haltlos zurück".
Im Detail wollte Dierlamm keine Angaben machen. "Zu den Einzelheiten werden wir uns ausschließlich gegenüber der Staatsanwaltschaft München I äußern", zitiert ihn die Zeitung. Ex-Manager Braun, der nach einem Haftbefehl gegen Kaution auf freiem Fuß ist, hatte einen Tag vor der Insolvenzanmeldung seines Konzerns für 6,6 Millionen Euro Wirecard-Aktien verkauft.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/rio/cbr
(END) Dow Jones Newswires
July 15, 2020 07:39 ET (11:39 GMT)
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