Wirtschaftliche Belastung

UBS-Aktie in Rot: UBS plädiert für alternative Ansätze bei Kapitalvorschriften


UBS-Aktie in Rot: UBS plädiert für alternative Ansätze bei Kapitalvorschriften

Die UBS wehrt sich gegen höhere Kapitalanforderungen der Schweizer Regierung.

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Die Großbank forderte ihr Heimatland auf, Alternativen zur geplanten Erhöhung der Kapitalpuffer zu prüfen. Die vorgelegten Pläne würden die Geschäftstätigkeit der Bank beeinträchtigen und die Wirtschaft des Landes insgesamt belasten, erklärte die in Zürich ansässige Bank zu Wochenbeginn.

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Die UBS bekräftigte in ihrer offiziellen Antwort erneut ihre Ablehnung der Pläne der Regierung in Bern, die unter anderem höhere Kapitalanforderungen in der Schweiz für die großen ausländischen Tochtergesellschaften der Bank vorsehen.

Die vorgeschlagene Anforderung sei unverhältnismäßig und basiere auf extremen Annahmen, so die UBS. Sie würde ihren Kapitalbedarf um etwa 23 Milliarden Dollar erhöhen und zu einer Schwächung der Schweizer Wirtschaft führen. Alternativen, die eine gleichwertige Wirkung zu geringeren Kosten hätten, seien nicht ausreichend berücksichtigt worden, fügte die Bank hinzu. "Der Vorschlag würde zu erheblichen zusätzlichen Kosten führen und die Fortführung des erfolgreichen Geschäftsmodells der UBS gefährden", erklärte das Institut.

Die Schweizer Regierung hatte die Pläne im Juni vorgestellt, um einen weiteren Bankenkollaps wie im Falle der Credit Suisse zu verhindern und die Steuerzahler zu schützen. Die UBS hatte die Credit Suisse Mitte 2023 im Rahmen einer von den Schweizer Behörden orchestrierten Transaktion übernommen.

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Die UBS machte die regulatorische Unsicherheit für die im Vergleich zu anderen europäischen und US-amerikanischen Banken unterdurchschnittliche Entwicklung ihres Aktienkurses verantwortlich. Sie schätzt, dass ihre Marktbewertung um 27 Prozent hinter der ihrer Konkurrenten zurückgeblieben ist, seit die Schweiz im April 2024 ankündigte, ihr "Too big to fail"-Bankenregulierungssystem bis Ende 2025 zu aktualisieren. Das habe die Aktionäre etwa 30 Milliarden Schweizer Franken gekostet - zusätzlich zu den rund 14 Milliarden US-Dollar, die die Integration der Credit Suisse an Kosten bereits verursachte.

Die Bank gab ihre Stellungnahme im Rahmen der Regierungskonsultation zum zweiten und wichtigsten Teil des Vorschlags ab, der noch vom Schweizer Parlament verabschiedet werden muss und noch geändert werden könnte.

Eine Gruppe von Schweizer Abgeordneten hatte im Dezember vorgeschlagen, die Beschränkungen zu lockern und der UBS zu ermöglichen, AT1-Anleihen, die zur Stärkung der Kapitalpuffer einer Bank dienen, anstelle von Aktien für einen Teil ihrer Kapitalisierungsanforderungen auszugeben. Die UBS hatte im September ihre Bedenken hinsichtlich des ersten Teils des Vorschlags geäußert.

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Die UBS-Aktie notiert im Schweizer Handel zeitweise 0,24 Prozent tiefer bei 38,06 Franken.

DJG/DJN/rio/sha

DOW JONES

Bildquellen: Simon Zenger / Shutterstock.com, Simon Zenger / Shutterstock.com

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