Wirtschaftsstimmung im Euroraum steigt im September leicht


Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat im September wider Erwarten leicht zugelegt. Der von der Europäischen Kommission veröffentlichte Sammelindex zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung stieg auf 117,8 Punkte von 117,6 im Vormonat. Volkswirte hatten mit einem Indexrückgang auf 116,5 Zähler gerechnet. Der für die gesamte Europäische Union (EU) berechnete Indikator verharrte bei 116,6 Zählern.

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In der EU war die Stabilität der Wirtschaftsstimmung darauf zurückzuführen, dass das steigende Vertrauen im Baugewerbe und bei den Verbrauchern die Verschlechterung im Dienstleistungssektor und im Einzelhandel kompensierte. Das Vertrauen in der Industrie blieb unverändert.

Innerhalb der größten EU-Volkswirtschaften stieg die Stimmung in Spanien (plus 1,7), Deutschland (plus 0,8), den Niederlanden und Polen (jeweils plus 0,6), während sie sich in Frankreich (minus 1,3) und Italien (minus 0,9) verschlechterte.

Die Zuversicht der Industrie in der Eurozone stieg auf plus 14,1 Punkte von plus 13,8 im Vormonat. Ökonomen hatten einen Rückgang auf plus 12,5 erwartet. Beim Verbrauchervertrauen für den gemeinsamen Währungsraum wurde ein Anstieg auf minus 4,0 Punkte von minus 5,3 im Vormonat gemeldet. Das entsprach der ersten Veröffentlichung und auch den Prognosen von Volkswirten.

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Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/smh

(END) Dow Jones Newswires

September 29, 2021 05:00 ET (09:00 GMT)

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