XETRA-SCHLUSS/DAX fällt etwas zurück - Technologieaktien bremsen


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74.44 EUR -4.46 EUR -5.65 %

73.23 EUR 2.42 EUR 3.42 %

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87.28 EUR 0.02 EUR 0.02 %

13.36 EUR -0.72 EUR -5.11 %

DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch leichter tendiert. Der DAX büßte 0,6 Prozent auf 24.277 Punkte ein. Nachdem in der ersten Wochenhälfte die Geo-Politik für viel Aufmerksamkeit aber letztlich wenig Impulse sorgte, rückte nun das Treffen der Notenbanker in Jackson Hole stärker in den Blick. Es beginnt am Donnerstag und dürfte seinen Höhepunkt am Freitag mit dem Auftritt von US-Notenbankchef Powell haben. Mehrheitlich wird davon ausgegangen, dass er dann die Märkte auf eine kleine Zinssenkung im September einstimmen wird, auch wenn aus der US-Politik zuletzt Forderungen nach einem großen Zinsschritt zu hören waren.

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Etwas Druck auf die Aktienkurse ging vom Technologiesektor aus. Die jüngste Schwäche der Branchenwerte an Wall Street setzte sich nach dem Hype zuvor um Künstliche Intelligenz fort und sorgte auch in Europa für Zurückhaltung. Auslöser waren jüngst Aussagen von OpenAI-Chef Sam Altman, der vor einer Überbewertung im Sektor gewarnt hatte. Im DAX litten hierunter insbesondere SAP mit einem Minus von 1,3 Prozent, Infineon mit minus 1,6 Prozent und Siemens Energy mit einem Abschlag von 2,9 Prozent. Letzteres Unternehmen gilt auch als KI-Infrastrukturanbieter.

Tagessieger im DAX waren Deutsche Börse (+1,9%) und Symrise (+1,8%) Weiter verkauft wurden im DAX Rheinmetall, die Aktie verbilligte sich um 0,7 Prozent. Hier wurde weiter Luft abgelassen. Die jüngsten von US-Präsident Trump initiierten diplomatischen Bemühungen um eine Lösung im Ukraine-Krieg, erhöhen nach Einschätzung von Analysten die Chance auf einen Waffenstillstand. Sollte es dazu kommen, gehen Beobachter von einer zumindest zeitweiligen Korrektur bei Rüstungsaktien aus. Renk büßten im MDAX 1,4 Prozent ein, während Hensoldt knapp im Plus schlossen.

Unternehmensnachrichten gab es nur wenige. K+S verloren 4,3 Prozent, nachdem die Analysten von Berenberg ihr Votum für die Aktie um zwei Stufen auf "Verkaufen" gesenkt hatten. Sie rechnen mit deutlich niedrigeren Agrarrohstoffpreisen ab 2026. Zwar werde in den USA auf mehr Flächen Getreide angebaut, was zu einer höheren Nachfrage nach Kalidüngern führen dürfte, doch dürfte das höhere Getreideangebot die Preise für Agrarrohstoffe auf breiterer Front drücken.

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TAG Immobilien schlossen 1 Prozent tiefer. Das Unternehmen hatte sich im Schnellverfahren fast 290 Millionen Euro am Kapitalmarkt besorgt. Das Geld soll unter anderem für die Refinanzierung des Erwerbs eines Immobilienportfolios in Polen verwendet werden.

INDEX zuletzt +/- % +/- % YTD

DAX 24.276,97 -0,6% +22,7%

DAX-Future 24.326,00 -0,4% +20,4%

XDAX 24.278,35 -0,4% +22,7%

MDAX 30.877,87 -0,3% +21,1%

TecDAX 3.756,68 -0,4% +10,3%

SDAX 17.015,45 -0,8% +25,1%

zuletzt +/- Ticks

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Bund-Future 129,42 +35

YTD - bezogen auf Schlusskurs Vortag

Index Gewinner Verlierer unv. Umsatz Aktien Umsatz Vortag Aktien Vortag

DAX 20 20 0 3.147,3 44,8 3.158,9 43,7

MDAX 28 20 2 433,5 20,4 513,0 24,0

TecDAX 7 22 1 743,8 14,1 709,3 13,0

SDAX 19 48 3 90,3 8,2 99,8 8,5

Umsätze in Millionen Euro bzw. Stück

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/gos

(END) Dow Jones Newswires

August 20, 2025 11:54 ET (15:54 GMT)

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DatumRatingAnalyst
08.07.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
08.07.26 Rheinmetall Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
07.07.26 Rheinmetall Buy UBS AG
03.07.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG
03.07.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.