XETRA-SCHLUSS/DAX sehr fest - Eskalation im Nahen Osten bleibt aus


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DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt hat sich von den undurchsichtigen Entwicklungen im Nahen Osten nicht aus der Ruhe bringen lassen und am Dienstag Stärke bewiesen. Vor allem gute Unternehmenszahlen trieben an. Trotz der militärischen Auseinandersetzungen am Vortag blieb die große Eskalation im Iran-Krieg aus. Auch der wieder leicht gesunkene Ölpreis half. Der DAX kletterte um 1,7 Prozent auf 24.402 Punkte. Die deutsche Zehnjahrersendite kam leicht zurück auf 3,06 Prozent, blieb damit aber auf einem seit Beginn des Iran-Kriegs deutlich erhöhten Niveau. Sollte die Inflation im Euroraum aufgrund des Nahost-Kriegs weiter steigen, könnte die Europäische Zentralbank im Juni die Zinsen anheben, hatte der Bundesbank-Chef gewarnt.

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Bei den Einzelwerten bewegte im Wesentlichen die Berichtssaison. Klares Schlusslicht im DAX stellten Fresenius Medical Care mit einem Abschlag von 10,7 Prozent dar - nach insgesamt unspektakulär ausgefallenen Geschäftszahlen. Das operative Ergebnis verringerte sich um 14 Prozent. Der Ausblick animierte ebenfalls nicht zu Käufen. Der Kurs der Mutter Fresenius fiel um 3,4 Prozent. DAX-Tagessieger waren Infineon mit einem Aufschlag von 6,5 Prozent. Im MDAX lag mit Aixtron eine weitere Chip-Aktie auffallend fest im Markt, sie verteuerte sich um 7 Prozent.

Rheinmetall legten um 3,4 Prozent zu. Die Auftragsbücher sind derzeit so voll, dass der Rüstungskonzern mit der Produktion nicht mehr hinterherkommt und Kapazitätsengpässe verzeichnet. Dadurch verschieben sich einige Liefertermine ins nächste Quartal. Der Auftragsbestand kletterte im ersten Quartal um 31 Prozent, für das Gesamtjahr erwartet Rheinmetall ein Umsatzplus von 40 bis 45 Prozent.

Schaeffler stiegen um 7,6 Prozent. Der Automobilzulieferer hatte im ersten Quartal sowohl auf der Umsatz- als auch der Gewinnseite besser abgeschnitten als befürchtet. Der Konzern peilt zudem einen Milliardenumsatz im Robotergeschäft an. Im DAX ging es für Continental im Sektor um 1,9 Prozent nach oben. Hugo Boss schlossen nach volatilem Handel 0,5 Prozent im Plus. Analysten sahen den Modekonzern weiter in einer Übergangsphase. Die DZ Bank konstatierte eine Straffung der Sortimente und eine Verbesserung der Vertriebsqualität. Die (vorsichtigen) Markterwartungen seien leicht übertroffen worden.

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Einen Satz um 15,7 Prozent machten Hochtief und setzten damit ihre Rally fort. Vor den Erstquartalszahlen hieß es von Analysten, dass die Nachfrage nach Kapazität für Rechenzentren weiterhin deutlich das Angebot übersteige. Davon dürfte Hochtief profitieren.

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Index zuletzt +/- % +/- % YTD

DAX 24.402 1,7 -0,4

DAX-Future 24.529 2,2 -2,3

XDAX 24.433 2,3 -0,6

MDAX 31.133 2,3 1,7

TecDAX 3.805 2,6 4,9

SDAX 18.183 1,0 5,8

zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 125,03% 4

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/mgo

(END) Dow Jones Newswires

May 05, 2026 11:58 ET (15:58 GMT)

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08.07.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
08.07.26 Rheinmetall Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
07.07.26 Rheinmetall Buy UBS AG
03.07.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG
03.07.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.