XETRA-SCHLUSS/DAX steigt nach Fed-Entscheidung auf Allzeithoch
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FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt ist nach der geldpolitischen Entscheidung der US-Notenbank auf ein neues Allzeithoch bei 16.065 Punkten gestiegen. Die Anleger seien erleichtert, dass nun endlich Klarheit über den zukünftigen Kurs der US-Notenbank bestehe, hieß es im Handel. Wie am Markt weitgehend erwartet, werden die Anleihekäufe der US-Notenbank ab November um 15 Milliarden Dollar monatlich reduziert. Grundsätzlich stützend wirkt die insgesamt besser als erwartet laufende Berichtssaison. Der DAX gewann 0,4 Prozent auf 16.030.
Der Darmstädter Pharmakonzern Merck (+1,6%) hat den Gewinn unerwartet deutlich gesteigert und zudem die Prognosen erhöht. Hier zeigte sich auch keine Margenschwäche: Bei nur leicht erhöhtem Umsatzausblick wird der Gewinn nun deutlich höher gesehen.
BoE-Entscheidung belastet Banken
Tagesverlierer im DAX waren Deutsche Bank mit Abgaben von 3,7 Prozent. Hier belastete die geldpolitische Entscheidung der Bank of England. Diese hat entgegen der Markterwartung den Leitzins bestätigt - im Konsens war eine Anhebung um 15 Basispunkte erwartet worden. Dies könnte Signalwirkung haben. Der Bankensektor hat zuletzt von der Erwartung steigender Zinsen profitiert. Nach besseren Zahlen gewannen Commerzbank 1,5 Prozent, kamen von den Tageshochs aber deutlich zurück.
Bei der Deutschen Post (+3%) ist der Umsatz zwar stärker als der Gewinn gestiegen. Dessen ungeachtet hat die Post aber die Prognosen heraufgesetzt.
Bei Brenntag (-2,6%) bremste dagegen der Margendruck, denn der Umsatz ist bei dem Chemiekalienhändler ebenfalls stärker gewachsen als der Gewinn. Für Lanxess ging es nach Zahlen kräftig um 7,5 Prozent nach unten. Das Unternehmen leidet unter Margendruck und hat die Prognose gesenkt.
Negativ bewertet wurde auch die Entwicklung bei Heidelbergcement. Angesichts des Baubooms sei der Gewinnrückgang eine negative Überraschung, so ein Marktteilnehmer. Die Kosten schienen noch schneller nach oben zu schießen als die Verkaufspreise. Der Kurs fiel um 3,2 Prozent. Nach den Zahlen waren Vonovia (+0,6%) gesucht. Wie erhofft wurde die Gewinnprognose leicht erhöht.
Manz in Hausselaune
In Hausse-Laune zeigten sich Manz (+19,5%). Grund war ein gewonnener Großauftrag von BMW. Manz soll die prestigeträchtige Pilotanlage von BMW zur Batterieproduktion in Parsdorf bauen.
Ein Übernahmeangebot gab es für Alstria Office. Brookfield bietet 19,50 Euro je Aktie, worauf der Kurs um 17,4 Prozent nach oben sprang auf 19,51 Euro.
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INDEX zuletzt +/- % +/- % YTD
DAX 16.029,65 +0,4% +16,84%
DAX-Future 16.023,00 +0,5% +17,53%
XDAX 16.032,93 +0,0% +17,29%
MDAX 35.881,87 +0,9% +16,51%
TecDAX 3.943,81 +0,6% +22,75%
SDAX 17.407,60 +0,9% +17,90%
zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 170,26 +115
Index Gewinner Verlierer unv. Umsatz Mio Euro Mio Aktien Vortag
DAX 24 15 1 4.250,3 76,2 74,3
MDAX 35 15 0 1.185,0 82,1 66,3
TecDAX 17 13 0 1.167,1 42,3 50,0
SDAX 40 29 1 344,6 14,9 15,2
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Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com
DJG/mpt/cln
(END) Dow Jones Newswires
November 04, 2021 12:54 ET (16:54 GMT)
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| Datum | Rating | Analyst | |
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| 03.07.26 | Deutsche Bank Overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 20.05.26 | Deutsche Bank Kaufen | DZ BANK | |
| 12.05.26 | Deutsche Bank Neutral | Goldman Sachs Group Inc. | |
| 06.05.26 | Deutsche Bank Equal Weight | Barclays Capital |
