XETRA-SCHLUSS/Sehr fest - Zollpause in USA treibt


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DOW JONES--Sehr fest haben sich deutsche Aktien am Montag aus dem Handel verabschiedet. Auslöser der Rally war die Aufweichung der Trump-Zölle für die von den USA benötigten Elektronikbauteile, vor allem Chips. Der DAX schloss nahe Tageshoch und sprang um 2,9 Prozent auf 20.955 Zähler.

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Fast alle DAX-Werte schlossen im Plus, angeführt von Titeln wie Deutsche Bank, Rheinmetall, Siemens Energy und anderen, die um 4 bis 5 Prozent zulegten. Auch die anderen Länderbörsen in Europa zeigten ähnliche Pluszeichen. Banken stellten den stärksten Sektor, nachdem Goldman Sachs gute Quartalsdaten vorgelegt hatte.

Gesucht waren auch die Energie- und Rohstoffwerte, da die Sorgen vor einer Rezession nachließen. Als Kurstreiber für die Konjunkturwerte wirkte zudem die chinesische Handelsbilanz: Dort sprangen die Exporte im März um 12,4 Prozent zum Vorjahr und damit dreimal stärker als erwartet. Dies deutet auf eine höhere Nachfrage aus der Weltwirtschaft als befürchtet.

Kursgewinner Apple beflügelt Tech-Branche

Hauptgewinner der Zollpause waren wie erwartet Apple. Sie sprangen an der US-Börse in der Spitze um rund 7 Prozent. Händler betonten aber, dass es bislang nur um eine Zwischenlösung gehe: Denn Handelsminister Howard Lutnick machte am Sonntag klar, dass es diese Zollpause nur einen oder zwei Monate geben werde: "Das ist keine permanente Ausnahme", sagte er gegenüber ABC.

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Entsprechend kamen Apple am deutschen Abend von ihren Hochs zurück und notierten nur noch 3,3 Prozent höher. Im DAX legten Infineon 3,4 und SAP knapp 2 Prozent zu.

Banken mit Goldman Sachs vorn

Banken stellten europaweit die Gewinner, entsprechend im DAX auch Deutsche Bank, die 5,2 Prozent stiegen. Neben guten Goldman-Zahlen hat die UBS ihr Kursziel für die Frankfurter auf 23 von 20 Euro erhöht und die Kaufempfehlung bekräftigt. Goldman hat wie auch andere US-Investmentbanken die Erwartungen übertroffen.

Im DAX zogen sich auch die anderen Gewinner quer durch alle Branchen: So stiegen auch Fresenius Medical Care, Zalando und Deutsche Post um mehr als 4 Prozent. Da auch Solarkomponenten von den US-Zöllen zunächst verschont bleiben, sprangen SMA Solar um über 13 Prozent.

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Zu den wenigen Verlierern zählten Salzgitter mit 0,8 Prozent Minus. Hier waren die Übernahmegespräche mit dem Konsortium aus GP Günter Papenburg und TSR Recycling abgebrochen worden.

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INDEX zuletzt +/- % +/- % YTD

DAX 20.954,83 +2,9% +2,3%

DAX-Future 21.024,00 +0,6% +3,5%

XDAX 20.849,03 +0,7% +4,4%

MDAX 26.627,26 +3,3% +0,7%

TecDAX 3.388,55 +2,8% -3,5%

SDAX 14.874,42 +3,0% +5,3%

zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 131,12 +69

YTD - bezogen auf Schlusskurs Vortag

Index Gewinner Verlierer unv. Umsatz Mio Euro

DAX 8 30 2 2.191,8

MDAX 49 1 0 533,3

TecDAX 30 0 0 1.036,2

SDAX 65 2 3 167,2

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/cln

(END) Dow Jones Newswires

April 14, 2025 11:55 ET (15:55 GMT)

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08.07.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
08.07.26 Rheinmetall Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
07.07.26 Rheinmetall Buy UBS AG
03.07.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG
03.07.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.