Ziele übertroffen

Linde-Aktie legt zu: Weiteres Wachstum erwartet


Linde-Aktie legt zu: Weiteres Wachstum erwartet

Der Gasekonzern Linde hat im vierten Quartal dank Preiserhöhungen zwar mehr verdient als erwartet, der Umsatz litt allerdings unter ungünstigen Währungswechselkursen und einem leichten Absatzrückgang.

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Im Gesamtjahr 2022 hat Linde plc, die zum letzten Mal als DAX-Konzern Geschäftszahlen präsentierte, ihre im vergangenen Jahr dreimal erhöhte Prognose für den Gewinn je Aktie übertroffen. Für das laufende Jahr zeigte sich Linde zuversichtlich und geht von einem Wachstum beim bereinigten Ergebnis je Aktie zwischen 7 und 10 Prozent aus. Bereinigt um Wechselkurse soll das Wachstum zwischen 9 und 12 Prozent liegen.

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Im Zeitraum Oktober bis Ende Dezember berichtete Linde einen Umsatz von 7,9 (Vorjahr: 8,29) Milliarden US-Dollar, einen bereinigten operativen Gewinn von 2,0 (1,84) Milliarden Dollar und ein bereinigten Ergebnis nach Steuern aus dem fortgeführten Geschäft von 1,57 (1,43) Milliarden Dollar.

Analysten hatten im Mittel ihrer Prognosen mit einem Umsatz von 8,48 Milliarden US-Dollar, einem bereinigten Ergebnis nach Steuern aus dem fortgeführten Geschäft von 1,45 Milliarden Dollar und einem bereinigten operativen Gewinn von 1,87 Milliarden Dollar gerechnet.

So reagiert die Linde-Aktie

Die Aktien von Linde sind am Dienstag nach Geschäftszahlen zur US-Handelseröffnung ins Plus gedreht. Zuletzt standen die Papiere des Industriegase-Konzerns mit einem Plus von 2,6 Prozent auf 307,15 Euro an der Spitze des schwächelnden DAX, den das derzeit wertvollste Unternehmen an der Frankfurter Börse am oder um den 1. März herum verlassen wird. Zuvor gaben die Aktien bis zu 0,8 Prozent nach, sprangen nun aber wieder über die 50-Tage-Durchschnittslinie, die ein Maß für den mittelfristigen Trend ist.

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Linde konnte den Gewinn im vergangenen Jahr dank einer hohen Nachfrage aus der Elektronik- sowie den Metall- und Bergbauindustrien steigern und will 2023 noch eine Schippe drauflegen. Trotz einer sich abschwächenden Entwicklung im asiatisch-pazifischen Raum und in Europa habe das Unternehmen ein wenig besser als erwartet abgeschnitten, schrieb Analyst Markus Mayer von der Baader Bank. Beim bereinigten Ergebnisausblick (EPS) sieht er etwas Luft nach oben. Dagegen fielen die geplanten Investitionen höher als erwartet aus, so der Experte weiter. Er beließ die Aktie auf "Reduce" mit einem Kursziel von 280 Euro, das rund sechs Prozent unter dem aktuellen Bewertungsniveau liegt.

Analyst John Roberts von Credit Suisse hielt wiederum an seiner "Outperform"-Einstufung fest und lobte Linde für solide Kennziffern. Der Ausblick auf 2023 liege zudem über seinen Prognosen, obendrein verwies Roberts auf überraschend starke Margentrends.

FRANKFURT (Dow Jones) / (dpa-AFX)

Bildquellen: The Linde Group, Linde

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Datum Rating Analyst
23.09.26 Linde Buy UBS AG
19.08.26 Linde Outperform Bernstein Research
06.08.26 Linde Halten DZ BANK
05.08.26 Linde Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
03.08.26 Linde Buy UBS AG

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