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VW-Aktie tiefer: Volkswagen-Konzern will Milliarden-Joint-Venture mit chinesischer KI-Firma


VW-Aktie tiefer: Volkswagen-Konzern will Milliarden-Joint-Venture mit chinesischer KI-Firma

Volkswagens Software-Sparte Cariad will sich auf dem wichtigsten Automarkt China mit einer heimischen Größe für künstliche Intelligenz und automatisiertes Fahren zusammentun.

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Ein Gemeinschaftsunternehmen mit der KI-Firma Horizon Robotics könnte eine Investition von bis zu zwei Milliarden Euro bedeuten. Über entsprechende Pläne berichtete am Mittwoch auch das "Manager Magazin". Konzernkreisen zufolge wäre der Schritt ein zentraler Baustein in der Digitalisierungs- und China-Strategie von Europas größter Autogruppe. Der förmliche Beschluss steht noch aus.

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In der Volksrepublik arbeitet VW bereits seit langem in der Fahrzeugproduktion und seit einiger Zeit auch in der Fertigung von Batteriezellen mit inländischen Anbietern zusammen. Das Joint-Venture würde Ankündigungen umsetzen, im Geschäft mit eigener Software und eigenen Elektroniksystemen ebenfalls lokale Expertise aufzubauen und unabhängiger von Lieferanten zu werden.

Horizon Robotics ist Partner weiterer Autohersteller und Zulieferer, darunter Continental. Der Dax (DAX 40)-Konzern aus Hannover hatte im vergangenen Jahr die Gründung eines Joint-Ventures mit den Chinesen bekanntgegeben. Horizon Robotics selbst wurde 2015 gegründet und entwickelt KI-Prozessoren sowie Algorithmen für automatisierte Fahrfunktionen und Sicherheit im Straßenverkehr.

VW hatte in den beiden letzten Jahren Marktanteile in China verloren, was vor allem an der Chipkrise lag. Die Versorgung mit Halbleitern verbessert sich nach Einschätzung des Konzerns wieder. Ein Problem waren aber auch spezielle Kundenwünsche bei Entertainment-Systemen und sonstiger Bord-Software, die sich zunächst nicht bedienen ließen. Bei der zugehörigen Ausstattung gebe es klaren Nachholbedarf, hieß es zuletzt in Wolfsburg. Dazu gehöre das Ziel, mehr vor Ort zu entwickeln, um den chinesischen Ansprüchen besser nachzukommen. Die Software-Tochter Cariad hat dort schon einen regionalen Ableger.

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S&P bestätigt Volkswagen mit BBB+/A-2 - Ausblick stabil

Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Bonitätseinstufung für die Volkswagen AG bestätigt. Das Langfristrating liege weiterhin bei BBB+, teilte S&P Global Ratings mit. Die kurzfristige Einstufung laute weiter A-2. Den Ratingausblick bestätigte die Agentur mit stabil.

VW habe die Bilanz in den vergangenen zwei Jahren durch einen robusten Cashflow gestärkt, so S&P zur Begründung. Es werde erwartet, dass der Wolfsburger Konzern seine Verschuldung weiter verringere dank eines sinkenden Pensionsdefizits und der erwarteten Nettoerlöse.

"Wir sehen jedoch die reduzierte Beteiligung an Porsche als negativ für das Geschäft von VW an", gibt S&P zu bedenken. Grund sei der zunehmende Wettbewerb, insbesondere im Segment der Elektrofahrzeuge in China. Dadurch erhöhe sich die Unsicherheit über die längerfristige Marktposition von VW.

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Die VW-Aktie verliert im XETRA-Handel zwischenzeitlich um 0,91 Prozent auf 122,18 Euro.

WOLFSBURG/PEKING/FRANKFURT (dpa-AFX / Dow Jones Newswires)

Bildquellen: Gl0ck / Shutterstock.com, pokchu / Shutterstock.com

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29.06.26 Volkswagen (VW) vz Neutral UBS AG
29.06.26 Volkswagen (VW) vz Buy Jefferies & Company Inc.
27.06.26 Volkswagen (VW) vz Outperform RBC Capital Markets
26.06.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
25.06.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research