Zweiter Übernahmeversuch

DSW hält laufendes METRO-Übernahmeangebot für wenig attraktiv


DSW hält laufendes METRO-Übernahmeangebot für wenig attraktiv

Die Aktionärsvereinigung DSW bewertet das Übernahmeangebot des tschechischen Investors Daniel Kretinsky für den Großhandelskonzern METRO als wenig attraktiv.

"Aus unserer Sicht, spricht kaum etwas für eine Annahme des Angebots", erklärte Jella Benner-Heinacher, die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW).

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Mit 8,48 Euro für die Stamm- und 8,89 Euro für die Vorzugsaktie fehle eine angemessene Prämie für die Übernahme der Kontrolle an der METRO AG. Einzig für Aktionäre, bei denen die METRO-Papiere auf der kurzfristigen Verkaufsliste stünden, könnte eine Annahme sinnvoll sein.

Das Übernahmeangebot der Holding EPGC läuft bis einschließlich 29. Oktober. Es ist der zweite Übernahmeversuch von Kretinsky. Ein erster mit deutlich höherem Preis war im vergangenen Jahr an der Mindestannahmeschwelle gescheitert. Dieses Mal gibt es keine.

Die EPGC hält bereits 29,99 Prozent. Die beiden anderen METRO-Großaktionäre Meridian Stiftung und Beisheim Holding wollen die EPGC-Offerte nicht annehmen.

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DJG/DJN/rio/cbr

FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Metro Group

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