US-Anleihen: Anfangsverluste ausgeweitet - Geldpolitik bleibt im Fokus


NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Mittwoch ihre moderaten Anfangsverluste ein wenig ausgeweitet. Zuletzt sank der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) um 0,35 Prozent auf 117,22 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen legte im Gegenzug auf 3,11 Prozent zu.

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Durchwachsene heimische Konjunkturdaten gaben den als besonders sicher geltenden, festverzinslichen Wertpapieren keine klare Richtung vor. Die Blicke der Anleger richten sich vielmehr schon auf die am Donnerstag beginnende internationale Notenbanker-Treffen im amerikanischen Jackson Hole. Richtig interessant wird es wohl erst am Freitag mit der dann anstehenden Rede von US-Notenbankchef Jerome Powell.

Neel Kashkari, Präsident der regionalen Notenbank in Minneapolis, sprach sich für eine Straffung der Geldpolitik aus. "In vielerlei Hinsicht haben wir maximale Beschäftigung, aber eine sehr hohe Inflation", sagte er bereits in der Nacht zum Mittwoch (MESZ). "Deshalb ist für mich vollkommen klar: Wir müssen die Geldpolitik weiter straffen, um dort wieder ein Gleichgewicht herzustellen."/gl/he

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