US-Anleihen erneut unter Druck - US-Zolldrohungen verunsichern


NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Dienstag erneut nachgegeben. Der Terminkontrakt für zehnjährige Papiere (T-Note-Future) fiel um 0,20 Prozent auf 111,53 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen stieg im Gegenzug bis auf 4,29 Prozent. Dies ist der höchste Stand seit August.

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Der Streit um Grönland dominiert den US-Anleihemarkt nach einem feiertagsbedingt langen Wochenende. US-Präsident Donald Trump hat seine Zolldrohungen wiederholt. Mögliche Reaktionen der EU könnten auch die amerikanische Wirtschaft belasten. Entgegen den Erwartungen wurde zuletzt noch bekannt, dass es an diesem Dienstag doch noch keine Entscheidung über die Rechtmäßigkeit schon geltender US-Zöllen durch den Obersten Gerichtshof geben wird.

Für Verunsicherung sorgten auch der starke Renditeanstieg am japanischen Anleihemarkt. Wie Japan haben auch die Vereinigten Staaten einen hohen Schuldenstand. Zudem wird befürchtet, dass das aggressive Vorgehen der USA im Grönland-Konflikt zu einem Rückgang der Nachfrage nach deren Staatsanleihen führen könnte. Auch der hohe Druck von Präsident Trump auf die US-Notenbank, die Leitzinsen zu senken, könnte das Vertrauen in amerikanische Anleihen untergraben./jsl/he

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