US-Anleihen geben wieder etwas nach - Inflationssorgen dominieren


NEW YORK (dpa-AFX) - Nach den deutlichen Kursgewinnen Ende letzter Woche sind die Kurse von US-Staatsanleihen am Montag wieder etwas gesunken. Der Terminkontrakt für zehnjährige Staatsanleihen (T-Note-Future) fiel um 0,15 Prozent auf 111,55 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen stieg im Gegenzug auf 4,26 Prozent.

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Im Fokus bleiben der Iran-Krieg und seine wirtschaftlichen Auswirkungen. Zu Wochenbeginn waren die Ölpreise wieder in die Höhe geschnellt, was einmal mehr Inflationssorgen schürte und die Renditen entsprechend antrieb. Kurz vor dem Auslaufen der Feuerpause im Iran-Krieg am Mittwoch ist der Fortgang von Verhandlungen zwischen Washington und Teheran weiter offen. Der Iran hat eigenen Angaben zufolge noch keine Entscheidung über weitere Verhandlungen getroffen, sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai.

Zuletzt sagte US-Präsident Donald Trump, dass sich Vizepräsident JD Vance an diesem Montag auf den Weg zu weiteren Verhandlungen nach Pakistan mache. Zudem machte Trump klar, es sei "höchst unwahrscheinlich", dass er den Waffenstillstand mit dem Iran verlängern werde, falls vor dessen Ablauf keine Einigung erzielt werde. Ferner betonte der Präsident, an der Seeblockade festhalten zu wollen, bis es eine Einigung mit dem Iran gibt. Der Iran dränge auf eine Aufhebung - die werde es aber nicht geben "bis ein Deal unterzeichnet ist", zitiert die Nachrichtenagentur Bloomberg aus einem Telefoninterview.

Für Spannungen sorgt aktuell vor allem die Seeblockade der USA in der Straße von Hormus. Dort hatte die US-Marine am Sonntag einen iranischen Frachter angegriffen und unter ihre Kontrolle gebracht./la/he

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