US-Anleihen geraten im Handelsverlauf unter Druck


Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Freitag anfängliche Gewinne eingebüßt und zuletzt nachgegeben. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) fiel am Freitag um 0,14 Prozent auf 132,91 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Anleihen betrug 1,53 Prozent.

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Zum Handelsauftakt waren die Kurse der Festverzinslichen zunächst von der Entwicklung der Konsumausgaben in den USA gestützt worden. Im Mai hatten die Ausgaben der privaten Haushalte stagniert, während Analysten einen Anstieg erwartet hatten.

Im weiteren Handelsverlauf aber gerieten die im Ringen um groß angelegte Investitionen in die amerikanische Infrastruktur erzielten Fortschritte immer stärker in den Fokus der Anleger. US-Präsident Joe Biden hatte eine Einigung mit einer kleinen Gruppe von demokratischen und republikanischen Senatoren auf ein Paket für Investitionen in Straßen, Brücken, Verkehrs- und Energienetze verkündet.

Unklar ist zwar, ob es am Ende im US-Kongress genug Stimmen gibt, um das Paket zu verabschieden. Biden äußerte sich dennoch zuversichtlich, und auch die Anleger werteten den Schritt als Zeichen dafür, dass die Konjunktur in den USA durch die Infrastrukturpläne angekurbelt werden dürfte. Die damit verbundene Aussicht auf eine höhere Inflation trieb die Renditen am Anleihemarkt in die Höhe. Entsprechend gerieten die Kurse unter Druck.

NEW YORK (dpa-AFX)

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