US-Anleihen: Zehnjahresrendite fällt ein wenig von 16-Jahres-Hoch zurück


Die Renditen der US-Staatsanleihen haben sich am Freitag weitgehend auf ihrem hohen Niveau behauptet. Zuletzt betrug die Rendite von Papieren mit einer Laufzeit von zehn Jahren noch 4,44 Prozent. Damit blieb sie nur etwas unter dem am Vortag erreichten 16-Jahres-Hoch von 4,49 Prozent. Der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen (T-Note-Future) stieg im Gegenzug um 0,26 Prozent auf 108,70 Punkte.

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Zinsauftrieb kommt von der Geldpolitik. Zwar nähern sich viele große Zentralbanken dem Zinsgipfel, von dem aus zunächst keine weiteren Anhebungen vorgenommen werden dürften. Allerdings sind bis dorthin noch Anhebungen denkbar. Beispielsweise schließen die US-Notenbank Fed, die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bank of England weitere Zinsschritte nicht aus. Das treibt die Renditen an den Anleihemärkten an.

Die Einkaufsmanagerindizes von S&P als Stimmungsindikator signalisierten für den US-Dienstleistungssektor nur ein minimales Wachstum, während der Industrie ein Rückgang droht. Damit lieferten sie zumindest keine Argumente für eine mögliche weitere Zinserhöhung der Fed. Allerdings wird in den USA der alteingesessene ISM-Indikator stärker beachtet, der etwas später im jeweiligen Monat veröffentlicht wird.

NEW YORK (dpa-AFX)

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