Bankenblockade im Jahr 2010

Wikileaks-Gründer bedankt sich bei US-Regierung für 50.000 Prozent Bitcoin-Plus


Wikileaks-Gründer bedankt sich bei US-Regierung für 50.000 Prozent Bitcoin-Plus

Der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks hat sich auf humorvolle Art bei der US-Regierung bedankt, dass sie Wikileaks zum Investieren in Bitcoins gezwungen hat.

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Der politische Aktivist und Whistleblower Julian Assange gilt in den Vereinigten Staaten als Staatsfeind. Die von ihm mitgegründete Internetplattform Wikileaks hat sich zum Ziel gesetzt, der Öffentlichkeit Dokumente zugänglich zu machen, an denen ein grundsätzliches öffentliches Interesse besteht, die allerdings zugangsbeschränkte Verschlusssache sind. Kein Wunder also, dass Assanges Bemühungen auf wenig Gegenliebe von Seiten der US-Regierung stoßen.

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Geldhahn zugedreht

Um Wikileaks, das sich ausschließlich auf Spendenbasis finanziert, den Geldhahn abzudrehen, hatten im Jahr 2010 zahleiche Finanzdienstleister ihre Geschäftsbeziehungen mit der Enthüllungsplattform aufgekündigt. Dem Vernehmen nach sollen sich MasterCard, American Express und Visa aber auch der Bezahldienstleister PayPal dabei dem Druck aus Washington gebeugt haben.

Julian Assange war also gezwungen, sich nach anderen Möglichkeiten umzusehen, um auf die Spendengelder zugreifen zu können. Und offenbar scheint der Whistleblower eine durchaus lohnenswerte Entscheidung getroffen zu haben: Das Ausweichen auf die Kryptowährung Bitcoin.

Entscheidung hat sich gelohnt

In einem Tweet bedankte sich der Wikileaks-Gründer jetzt sogar bei der US-Regierung, die ihm und seinem Team vor rund sieben Jahren derartige Steine in den Weg gelegt hat:

"Meinen aufrichtigsten Dank an die US-Regierung", so Assange auf seinem Twitter-Account. Diese habe im Jahr 2010 eine illegale Bank-Blockade gegen Wikileaks in die Wege geleitet und so dafür gesorgt, dass die Plattform in Bitcoin investiert habe. "Mit einer Performance von 50.000 Prozent", freut sich Assange.

Bitcoin weiter im Rekordmodus

Und Assange dürfte nicht der einzige sein, dem die weltgrößte Kryptowährung Bitcoin in den vergangenen Monaten und Jahren zu einer ansehnlichen Performance verholfen hat. Schließlich ist der Wert des digitalen Tokens allein innerhalb der letzten zwölf Monate um 750 Prozent angestiegen. Am Wochenende hatte die Digitalwährung bei 5.846,22 Dollar ein neues Allzeithoch erreicht, bevor zum Wochenstart leichte Gewinnmitnahmen einsetzten.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Lightboxx / Shutterstock.com, Carlos Amarillo / Shutterstock.com

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