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Darum steigt der Euro kurzzeitig bis auf 1,18 Dollar


Darum steigt der Euro kurzzeitig bis auf 1,18 Dollar

Der Eurokurs ist am Dienstag zeitweise über 1,18 US-Dollar gestiegen.

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Am Nachmittag notierte er nur etwas niedriger bei 1,1789 Dollar. Die Gemeinschaftswährung knüpfte damit ihre Vortagesgewinne an. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1795 (Montag: 1,1768) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8478 (0,8498) Euro.

Gestützt wurde der Euro am Dienstag durch robuste Industriedaten aus Deutschland. Die dortige Industrie hatte im August mehr Aufträge erhalten als erwartet. "Das sind unzweifelhaft gute Nachrichten. Das verdient kräftigen Applaus", kommentierte Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Der Erholungskurs bei den Auftragseingängen bleibe intakt. Die Corona-Scharte werde schrittweise ausgewetzt, so Gitzel.

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Der Euro profitiert auch weiter von der gestiegenen Risikoneigung an den Finanzmärkten. Die Nachricht von US-Präsident Donald Trumps gesundheitlicher Erholung sorgte für Zuversicht. Dieser ist nach einer dreitägigen Krankenhaus-Behandlung wegen seiner Covid-Erkrankung ins Weiße Haus zurückgekehrt. Der Dollar, der als Weltleitwährung normalerweise von Unsicherheiten an den Finanzmärkten profitiert, wurde deshalb weniger gesucht.

Eine Rede von US-Notenbankchef Jerome Powell bewegte den Dollar kaum. Er forderte erneut die Regierung zu mehr Unterstützung für die Wirtschaft auf. Die Gefahr, dass man zu wenig helfe sei größer, als das man es übertreibe. Derzeit verhandeln Republikaner und Demokraten über ein neues großes Konjunkturpaket.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,91058 (0,90810) britische Pfund, 124,58 (124,25) japanische Yen und 1,0781 (1,0781) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag in London mit 1912 Dollar gehandelt. Das sind rund ein Dollar weniger als am Vortag.

/jsl/he

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: donfiore / Shutterstock.com

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