Devisen: Eurokurs im Aufwind
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NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs hat sich am Montag von einem Tief seit Anfang Juni erholt und den Sprung zurück über die Marke von 1,20 US-Dollar geschafft. Im New Yorker Handel kostete die europäische Gemeinschaftswährung zuletzt nahe ihres Tageshochs 1,1258 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs im Tagesverlauf noch etwas tiefer auf 1,1213 (Freitag: 1,1210) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8918 (0,8921) Euro.
Der Euro wurde am Montag durch Wirtschaftsdaten von beiden Seiten des Atlantiks gestützt. So hellte sich das Verbrauchervertrauen in der Eurozone im Juni etwas stärker auf als erwartet. Gleichzeitig fielen Daten vom amerikanischen Häusermarkt noch schwächer als prognostiziert aus, was das Interesse am US-Dollar hemmte. Die US-Währung gab zu allen wichtigen Währungen nach.
Ansonsten blieben die Finanzmärkte weiter von der Coronakrise geprägt. Die Lockerungen der Beschränkungen hatten bei Anlegern in den vergangenen Wochen für Zuversicht gesorgt, nun aber mehren sich wieder die Sorgen vor einer zweiten Infektionswelle. Die WHO zeigte derweil auf, dass die Pandemie weltweit keineswegs im Griff ist: Binnen eines Tages sei mit 183 000 Infektionen ein neuer düsterer Rekord aufgestellt worden, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Montag in Genf./tih/mis
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