Euro nach Kursrutsch stabil – jetzt richten sich die Blicke auf die US-Daten
Beim Euro richtet sich der Blick vor allem auf den US-Arbeitsmarkt und die weitere Entwicklung der Zinserwartungen.
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Der Kurs des Euro hat sich am Freitag kaum von der Stelle bewegt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,1255 US-Dollar gehandelt und damit nur wenig höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,1298 Dollar festgesetzt. Am Donnerstag war der Euro im Laufe des Tages nach Konjunkturdaten auf den tiefsten Stand seit über einem Jahr gesackt.
Eurozone und US-Arbeitsmarkt im Fokus
Zum Wochenausklang stehen in der Eurozone die Verbraucherpreise an. "In großen Euro-Ländern wie Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien sind die harmonisierten Inflationsraten im September, angeschoben durch die Energiepreise, deutlich gestiegen. Insofern sollte eine kräftig erhöhte Inflation nicht überraschen," schreiben die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in ihrem Morgenkommentar. Die größere Aufmerksamkeit gilt den Experten zufolge aber wohl dem US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag. Die Helaba rechnet nicht damit, dass grundsätzliche Zweifel an den eingepreisten Fed-Zinserhöhungen aufkommen sollten.
Mit Blick auf die Kurs-Entwicklung des Euro schreiben die Experten: "Ein Ende des Abwärtsimpulses scheint noch nicht in Sicht zu sein." Der Euro werde von verschiedenen Faktoren belastet, so hätten sich etwa die Zinserwartungen zugunsten des Dollar entwickelt.
NEW YORK (dpa-AFX)
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