Euro Dollar Kurs: Darum fällt der Euro weiter zurück
Der Euro hat am Freitag seinen jüngsten Abwärtstrend fortgesetzt.
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Im New Yorker Handel präsentierte sich die Gemeinschaftswährung Euro mit zuletzt 1,0872 US-Dollar allerdings etwas stabilisiert - davor war sie noch bis auf 1,0829 Dollar abgesackt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,0875 (Donnerstag: 1,0931) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,9195 (0,9148) Euro gekostet.
Seit dem am Mittwoch erreichten höchsten Stand seit August ist der Euro zunehmend unter Druck geraten. Die Erwartung, dass die EZB ihre Leitzinsen schon ab dem Frühjahr 2024 reduzieren könnte, belastet die Gemeinschaftswährung. Derzeit ist eine erste Zinssenkung an den Finanzmärkten für kommenden April eingepreist. Terminkontrakte deuten auf Zinssenkungen um insgesamt mehr als einen Prozentpunkt im Jahresverlauf hin.
Gestützt wurden die Spekulationen von Inflationsdaten vom Donnerstag, die deutlich schwächer ausgefallen waren als erwartet. Mit 2,4 Prozent liegt die Teuerung im Euroraum sogar wieder in Reichweite des mittelfristigen EZB-Ziels. Aussagen von Frankreichs Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau, wonach die Inflation im Währungsraum schneller zurückgeht als erwartet, verstärkten am Freitag den Druck auf den Euro. Bankvolkswirte bleiben allerdings skeptisch in der Frage, ob das Inflationsziel bald wieder nachhaltig erreicht werden kann.
NEW YORK (dpa-AFX)
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