Darum geht es für den Euro nach unten - Türkische Lira erholt sich - Rand sackt ab
Der Eurokurs ist im US-Handel am Dienstag unter 1,12 US-Dollar geblieben. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1166 Dollar und damit etwas weniger als im frühen europäischen Geschäft.
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Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1192 (Montag: 1,1198) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8935 (0,8930) Euro.
Der Handel zwischen Euro und Dollar fiel über weite Strecken richtungslos aus. Im Verlauf war die Gemeinschaftswährung zunächst bis auf knapp 1,12 Dollar gestiegen, bevor sie dann wieder zurückfiel. Konjunkturdaten aus dem Euroraum und den USA waren überwiegend positiv ausgefallen, konnten dem Devisenhandel jedoch allenfalls kurzzeitig Impulse verleihen.
Auf Erholungskurs war weiterhin die türkische Lira. Händler begründeten das mit einem abermaligen regulatorischen Eingriff der Regierung. So sollen türkische Pensionsfonds ab dem 31. Juli einen bestimmten Anteil ihrer Mittel in heimische Aktien und Staatsanleihen investieren. Fachleute werteten den Schritt als wiederholten Versuch der Regierung, die türkischen Finanzmärkte gegen Kapitalabzug zu schützen. Die Gefahr: Was der Lira kurzfristig helfen mag, könnte das Vertrauen von Investoren langfristig beschädigen.
Deutliche Verluste musste hingegen der südafrikanische Rand einstecken. Am Markt wurde dies mit Spekulationen über das künftige Kabinett von Staatspräsidenten Cyril Ramaphosa begründet. Dieser steht unter erheblichem Druck, Südafrika auf einen soliden wirtschaftlichen Kurs zu führen. Das Land leidet unter hoher Arbeitslosigkeit, instabiler Energieversorgung, einer einseitigen Wirtschaftsstruktur und ausufernder Korruption.
NEW YORK (dpa-AFX)
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