Aus diesen Gründen bleibt der Euro wieder über 1,08 US-Dollar
Der Euro ist am Donnerstag im US-Handel über 1,08 Dollar geblieben.
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Im New Yorker Handel kostete die Gemeinschaftswährung Euro zuletzt 1,0837 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,0815 (Mittwoch: 1,0857) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,9246 (0,9210) Euro gekostet.
Der Dollar bekam im Tagesverlauf zunehmend Gegenwind. Besonders schwer wogen Konjunkturdaten aus den USA, die durchweg schwach ausfielen. Neue Wachstumszahlen zeigten, dass die Wirtschaft im ersten Quartal stärker an Tempo verloren hat als bislang gedacht. Hinzu kamen höhere Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und trübe Daten vom Immobilienmarkt.
Unter dem Strich erhöhten die Daten die Möglichkeit, dass sich die US-Zentralbank Fed rascher von ihrer straffen Geldpolitik verabschiedet. Derzeit ist an den Märkten gerade mal eine Zinssenkung bis zum Jahresende vollständig eingepreist - während es zu Jahresbeginn noch bis zu sechs Reduzierungen gewesen waren. Die Fed zögert wegen der hartnäckigen Inflation, die zuletzt nur langsam gesunken ist.
NEW YORK (dpa-AFX)
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