Trump kündigt Zölle an

Deshalb gibt der Euro zum US-Dollar nach


Deshalb gibt der Euro zum US-Dollar nach

Der Kurs des Euro ist am Dienstag im US-Handelsverlauf unter die Marke von 1,05 US-Dollar gefallen.

Werte in diesem Artikel
Devisen

0.13 EUR 0.00 EUR 0.04 %

7.65 CNY 0.00 CNY -0.04 %

0.86 GBP 0.00 GBP -0.13 %

8.94 HKD 0.00 HKD 0 %

179.21 JPY 0.00 JPY 0 %

1.14 USD 0.00 USD 0 %

1.16 EUR 0.00 EUR 0 %

0.01 EUR 0.00 EUR 0.00 %

0.88 EUR 0.00 EUR 0.02 %

Rund eine Stunde vor dem Börsenschluss an der Wall Street kostete die Gemeinschaftswährung Euro 1,0467 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Nachmittag in Frankfurt auf 1,0522 (Montag: 1,0495) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9504 (0,9528) Euro gekostet.

Eine ausgeprägte Dollar-Stärke hielt den Euro im Zaum. Der designierte US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, dass er an seinem ersten Amtstag hohe Importzölle auf alle Waren aus Mexiko und Kanada sowie zusätzliche Zölle auf Waren aus China verhängen will. Trumps Ankündigung sorgte für eine allgemein trübere Stimmung an den Finanzmärkten, was dem als sicher geltenden Dollar im Handel mit den meisten anderen wichtigen Währungen Auftrieb verlieh.

Werbung
Werbung
Werbung

Mit den angedrohten Zöllen wolle Trump Zugeständnisse bei der Bekämpfung der Drogenkriminalität und beim illegalen Grenzübertritt erzwingen, schrieben die Experten von Capital Economics. Das bedeute, dass es für die betroffenen Länder möglich sein könnte, die Zölle abzuwehren. Der wichtigere Punkt ist jedoch ihrer Auffassung nach, dass die Drohung, gleich am ersten Tag Zölle zu erheben, die Ansicht bestätigt, dass Trump wahrscheinlich viel schneller Zölle erheben wird als während seiner ersten Amtszeit.

US-Konjunkturdaten lieferten keine klaren Impulse. So hat sich die Stimmung der Verbraucher im November auf bereits hohem Niveau etwas weiter verbessert. Analysten hatten dies in etwa erwartet. Die Neubauverkäufe gingen zwar im Oktober im Monatsvergleich weitaus deutlicher zurück als prognostiziert, doch ist diese Größe sehr schwankungsanfällig. Sie spiegelt damit nur bedingt die aktuelle Lage am wichtigen Immobilienmarkt wider. Auch vom Protokoll der Sitzung der US-Notenbank Fed von Anfang November gingen keine neuen Impulse aus.

/ck/he

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: artem_ka / Shutterstock.com, alterfalter / Shutterstock.com

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.