Vor US-Daten

Darum zeigt sich der Euro zum Dollar wenig bewegt


Darum zeigt sich der Euro zum Dollar wenig bewegt

Der Euro hat sich am Donnerstag im US-Handel kaum bewegt.

Zuletzt lag der Kurs der Gemeinschaftswährung Euro bei 1,1536 US-Dollar. Im europäischen Nachmittagsgeschäft hatte ein Euro 1,1524 gekostet. Die mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktdaten aus den USA stützten den Eurokurs etwas. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1514 (Mittwoch: 1,1583) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8685 (0,8633) Euro.

Der erste Arbeitsmarktbericht der US-Regierung nach dem Ende der Teilschließung von Behörden (Shutdown) zeigte zwar einen unerwartet starken Anstieg der Beschäftigung. Die Arbeitslosenquote stieg allerdings um 0,1 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit Herbst 2021.

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Angesichts der Auswirkungen des Shutdowns wollten Analysten die Bedeutung der Jobdaten nicht überbewerten. "Wir gehen davon aus, dass die Schätzung der Beschäftigungszahlen für September die Stärke der Arbeitskräftenachfrage deutlich überschätzt", sagte Samuel Tombs, Chefvolkswirt USA beim Analysehaus Pantheon Macroeconomics.

Das Fazit von Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der VP Bank, lautete: "Besser eine Zahl als gar keine Zahl." Die Daten lieferten lediglich weitere Indikationen zum aktuellen Zustand am US-Jobmarkt.

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: Winiki / Shutterstock.com, OlgaNik / Shutterstock.com

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