Euro gerät nach Fed-Entscheid kräftig unter Druck
Der Eurokurs hat am Mittwoch nach der Leitzinsanhebung der US-Notenbank Fed deutlich nachgegeben.
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In New York kostete die Gemeinschaftswährung Euro mit 1,1466 US-Dollar zuletzt deutlich weniger als im späten europäischen Nachmittagshandel. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1537 (Dienstag: 1,1539) Dollar festgesetzt. Damit setzte der Euro seinen Abwärtstrend fort.
Die Finanzmärkte hatten die Zinsanhebung um 0,25 Prozentpunkte bereits weithin erwartet - es war die erste Erhöhung seit mehr als drei Jahren. Als bemerkenswert bezeichnete Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter indes das einstimmige Votum der Fed-Mitglieder. Die Notenbank sende damit ein Zeichen der Entschlossenheit gegenüber US-Präsident Donald Trump, dem diese Entscheidung "sicherlich nicht gefallen wird".
Ökonom Stephen Brown vom Makroforschungsunternehmen Capital Economics hob Aussagen des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh hervor, die eine weitere Zinsanhebung bis zum Jahresende signalisieren. Er selbst geht unverändert davon aus, dass die Währungshüter schon früh im kommenden Jahr ein drittes Mal die Zinsen anheben werden. Steigende US-Zinsen machen den Dollar als Anlagewährung im Vergleich zum Euro sowie zu anderen Währungen attraktiver.
NEW YORK (dpa-AFX)
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