Corona-bedingt

Bankeinlagen: Deutsche Sparer horten und horten


Bankeinlagen: Deutsche Sparer horten und horten

Krisenbedingter Konsumverzicht füllt die Konten: Die Deutschen haben in der Corona-Krise weniger Geld ausgegeben und im Gegenzug deutlich höhere Einlagen auf Bankkonten angesammelt.

Werte in diesem Artikel
Devisen

1.12 USD 0.00 USD -0.02 %

0.89 EUR 0.00 EUR 0.02 %

von Bernhard Bomke, €uro am Sonntag

Nach Zahlen der Deutschen Bundesbank ist das Volumen der Bankeinlagen der Bundesbürger von Januar 2020 bis Januar 2021 um 182 Milliarden auf 1,73 Billionen Euro gestiegen - Tendenz weiter steigend. Etwas niedriger setzt das Ifo-Institut den Zuwachs der Einlagen an. Die Münchner bezifferten in ihrer aktuellen Konjunkturprognose die sogenannte Überschussersparnis im Jahr 2020 auf 100 Milliarden Euro.

Werbung

Die Verbraucher hätten in der Pandemie "weniger Möglichkeiten zum Konsumieren", erläuterte Christian Nau, Geschäftsführer des Kreditbereichs beim Online-Vergleichsportal Check24. Dabei erzielen viele Bundesbürger die gleichen Einnahmen wie vor der Pandemie. Also landet das Geld auf der hohen Kante.

Auch die Verunsicherung durch den Verlauf der Pandemie dürfte für die Kaufzurückhaltung eine Rolle spielen. Parallel zum Auslaufen der Krise rechnet Nau mit einem Anziehen des privaten Konsums - offen ist, wie stark der Nachholeffekt ausfällt.






_____________________

Bildquellen: Marian Weyo / Shutterstock.com

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.