Fitness wird prämiert

Umstrittene Gesundheits-App startet


Umstrittene Gesundheits-App startet

Der Versicherer Generali bringt im Juli sein umstrittenes Vitality-Programm auf den Markt.

von Martin Reim, Euro am Sonntag

Mit Vitality können Kunden durch die Nutzung von Fitness-Studios oder Fitness-Armbändern und den Einkauf gesunder Lebensmittel Vorteile erzielen, die vom Rabatt bei den Studios bis zu niedrigeren Beiträgen reichen.

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Zunächst sollen Kunden profitieren, die eine Risikolebensversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Dabei soll es aber nicht bleiben. "Wir wollen das auch in der privaten Krankenversicherung einführen", sagte Deutschland-Chef Giovanni Liverani nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung". Dafür stehe ­jedoch noch kein Datum fest. Die Generali ist in Deutschland mit den Marken Aachen Münchener, Cosmos, Generali sowie in der privaten Krankenversicherung mit der Marke Central aktiv.

Als Generali im November 2014 ihre Pläne rund um Vitality bekannt gegeben hatte, führte das zu einem Sturm der Entrüstung bei Verbraucherschützern und Politikern. Die Schriftstellerin Juli Zeh sprach von den Anfängen einer "Gesundheitsdiktatur".

Bildquellen: Nike, Inc., Nike, Inc.

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