Mögliche Wende

Mieten sinken erstmals seit 2005


Mieten sinken erstmals seit 2005

Der Anstieg der Wohnungsmieten in vielen Städten Deutschlands scheint gebremst. Ist das nur Verschnaufpause oder gar eine Trendwende?

von Bernhard Bomke, €uro am Sonntag

Das Hamburger Marktforschungsinstitut F + B hat bei den quartalsweise betrachteten Neuvertragsmieten erstmals seit 14 Jahren im Schnitt einen leichten Rückgang gemessen. So sanken die Neuvertragsmieten bei zehn Jahre alten Wohnungen im Vergleich des ersten Quartals 2019 zum vierten Quartal 2018 bundesweit um 0,3 Prozent.

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Zu den Standorten mit rückläufigen Mieten gehören auch besonders teure Städte wie München mit einem Rückgang um 1,3 Prozent auf 16,80 Euro pro Quadratmeter im Monat, Frankfurt mit minus 2,4 und Berlin mit minus 1,7 Prozent.

Allerdings ist die Aussagekraft der Zahlen begrenzt. So zogen die Neuvertragsmieten im Jahresvergleich zum ersten Quartal 2018 im Schnitt um zwei Prozent weiter an, in München, Köln und Berlin sogar um mehr als fünf Prozent.








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