Darum geben die Ölpreise einen Teil der Vortagesgewinne wieder ab
Die Ölpreise sind am Dienstag gefallen und haben die Verluste aus dem frühen Handel weiter ausgebaut.
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Im frühen Nachmittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 43,44 US-Dollar. Das waren 71 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 67 Cent auf 40,34 Dollar.
Die Ölpreise haben mittlerweile einen Teil der deutlichen Gewinne vom Wochenauftakt wieder abgegeben. Am Montag hatten noch eine allgemein freundliche Lage an den Finanzmärkten und besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten für Auftrieb gesorgt. Vor allem eine überraschend starke Stimmungsaufhellung in US-amerikanischen Industriebetrieben hatte die Notierungen am Ölmarkt nach oben getrieben. Zeitweise war der Preis für Rohöl aus den USA bis auf 41,24 Dollar je Barrel gestiegen.
Nach Einschätzung von Marktbeobachtern ist am Dienstag wieder die Sorge vor einem zu hohen Angebot stärker in den Fokus gerückt. Bereits in den vergangenen Tagen hatte eine leichte Erhöhung der Fördermenge durch Ölstaaten, die in der Opec+ organisiert sind, die Ölpreise mehrfach belastet. Die Opec+ hatte beschlossen, die Fördermenge ab August etwas zu erhöhen. Die Ölstaaten, darunter auch Saudi-Arabien und Russland, werde demnach etwa 1,5 Millionen Barrel Rohöl pro Tag mehr ausliefern als im Juli.
SINGAPUR (dpa-AFX)
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