Darum geben die Ölpreise etwas nach
Die Ölpreise sind am Dienstag gefallen.
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Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 43,13 US-Dollar. Das waren 28 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 64 Cent auf 40,96 Dollar.
Die weltweit hohen Corona-Infektionszahlen belasteten weiter die Ölpreise. Neben der hohen Zahl an Neuinfektionen in den USA lösten auch steigende Zahlen in europäischen Staaten Befürchtungen vor erneuten Beschränkungen der wirtschaftlichen Aktivität aus.
Außerdem werden die Ölpreise durch den Konflikt zwischen den USA und China belastet, der sich zuletzt wieder verschärfte. Der Streit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt könnte auch die Erholung der Weltwirtschaft belasten und damit die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.
Im weiteren Handelsverlauf dürfte die Entwicklung der Ölreserven in den USA wieder etwas stärker in den Fokus rücken. Es werden Daten des Interessenverbands American Petroleum Institute (API) zur Entwicklung der Lagerbestände erwartet, bevor die offiziellen Lager der US-Regierung am Mittwoch veröffentlicht werden./jsl/he
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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